Brustkrebs: Grosse Babies haben grösseres Brustkrebsrisiko
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BrustkrebsGrosse Babies haben grösseres Brustkrebsrisiko

Ist eine Frau als grosses Baby zur Welt gekommen, trägt sie ein erhöhtes Brustkrebsrisiko in sich. Dies das Ergebnis einer britischen Studie.

Mehrere Studien der London School of Hygiene and Tropical-Medical untersuchten den Zusammenhang von Geburtsgewicht, Geburtsgrösse und Kopfumfang und einem späteren Brustkrebsrisiko anhand von Daten von über 600.000 Frauen aus Industrieländern.

Dabei stellte sich heraus, dass Frauen, die bei der Geburt 4000 Gramm oder mehr wogen, dreimal so häufig an Brustkrebs erkrankten als Frauen, die weniger als 3000 Gramm schwer zur Welt kamen.

Vor allem Länge ausschlaggebend

Nebst dem Geburtsgewicht wurde auch die Geburtsgrösse der Frauen untersucht. Unter den Frauen, die als Baby überdurchschnittlich lang waren und einen überdurchschnittlich grossen Kopfumfang hatten, fand sich ein überdurchschnittlich grosser Anteil, die ab dem 62. Lebensjahr mit Brustkrebs diagnostiziert wurden. Die Ursache dafür ist noch unbekannt, jedoch nennt die Studie als möglichen Grund eine erhöhte Hormondosis, denn je grösser der Körper des Babys, desto grösser die Dosis des Wachstumshormons, dennen der Säugling in der Gebärmutter ausgesetzt war. Die Geburtslänge stellte sich in der Studie als der ausschlaggebendste Faktor im Zusammenhang mit einem späteren Brustkrebsrisiko heraus.

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