«Popstars»: Grosse Gefühle und Tränen des Glücks
Aktualisiert

«Popstars»Grosse Gefühle und Tränen des Glücks

Nach den Porno-Provokationen einer 18-jährigen Rapperin sind jetzt die grossen Emotionen gefragt: «Wenn ich singe, vergesse ich all den Schmerz!», so die 16-jährige Ina. Ob dies auch für die Schweizer Kandidatin Jill zutrifft?

Noch vor einer Woche wunderte sich die deutschsprachige Presse darüber, dass eine 18-jährige Religionsschülerin einen solch derben Rapsong zum Besten geben konnte. Zur Erinnerung: «Ich f*** dich von hinten, hart wie ein Hund […]» (20 Minuten Online berichtete).

Eine Woche später dominierten gestern Abend bei der zweiten Sendung von «Popstars» vollkommen andere Gefühle: Überfliegerin war die kleine Ina (16). Laut dem Onlinedienst bild.de verlor sie vor drei Jahren ihren Vater an Krebs. Und auch ihre geliebte Mutter Barbara (42) ist schwer an Krebs erkrankt.

Doch: «Wenn ich singe, vergesse ich all den Schmerz. Ich möchte einfach nur meine Mutter glücklich machen!», so Ina gegenüber bild.de. Die Mutter war es auch, die ihre Tochter, die eigentlich gerade eine Ausbildung zur Konditorin macht, zum Casting bei der Pro7-Show angemeldet hatte.

Ina performte die Power-Ballade «My Immortal» ('Meine Unsterbliche') von Evanescence und schaffte es, die Jury um Rap-Bösewicht Sido zu überzeugen. Über Recall und Re-Recall schaffte sie es unter die letzten elf. Doch nur vier dürfen zu der grossen Entscheidungsshow nach München reisen ...

Und es gab ein – vorläufiges – Happy-End für Ina: «Du bist dabei!», verkündete Sido. Die Freude bei Ina und ihrer Mama war grenzenlos, weinend lagen sie sich in den Armen. Noch wichtiger: Es gibt ein Fünkchen Hoffnung für Inas Mutter: «Meiner Mama geht es schon besser. Ich hoffe, wir gehen gemeinsam noch einen langen Weg. Nicht nur bei Popstars!»

Aus für Jill aus Zürich

Keinen langen Weg - zumindest bei Popstars - wird es für die Schweizer Kandidatin Jill geben. Sie schaffte es nicht in die nächste Runde - trotz Glücksbringer in Form eines Chihuahuas ...

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