Clooney-Hochzeit: Grosse Liebe oder gelungener PR-Stunt?

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Clooney-HochzeitGrosse Liebe oder gelungener PR-Stunt?

Kaum ist die viertägige Hochzeits-Sause über die Bühne, zweifeln diverse Medien an der Echtheit von George Clooneys Gefühlen für Amal Alamuddin. Was ist dran?

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Öffentlicher als George Clooney (53) vergangenes Wochenende «Sì» gesagt hat, ist fast unmöglich. Ausgerechnet in Venedig schwor er Amal Alamuddin die ewige Treue. Dort, wo man nur per Boot von A nach B kommt - und ständig den neugierigen Blicken Tausender Schaulustiger und unzähliger Paparazzi ausgesetzt ist. Dabei war Clooney bis dato eher als Mensch bekannt, dem seine Privatsphäre heilig ist. Will er sein Glück einfach mit aller Welt teilen oder steckt Kalkül dahinter?

Szenario 1: Er ist einfach total verknallt

George Clooney wäre nicht der erste Mann, der seine Vorliebe für rasch wechselnde Damenbekanntschaften für die richtige Frau aufgibt.

Was dafür spricht: Amal Alamuddin scheint eine echte Traumfrau zu sein. Sie ist wunderschön, smart und hat sich selbstständig eine Karriere aufgebaut. Sie begegnet dem Schauspieler auf Augenhöhe.

Was dagegen spricht: Auf den Bildern, die Clooney und Alamuddin (36) zeigen, wirken die beiden nicht gerade wie ein leidenschaftliches Paar, das die Finger nicht voneinander lassen kann. Kussfotos? Darauf warten wir bis heute. Dabei müssten die beiden noch in der Verliebtheitsphase stecken, kennen sie sich doch erst knapp ein Jahr.

Szenario 2: Er will seine Homosexualität verbergen

Die Gerüchte, George Clooney sei schwul, halten sich bis heute hartnäckig. In Hollywood ist es für Homosexuelle nach wie vor schwierig, in Hetero-Rollen besetzt zu werden.

Was dafür spricht: Clooneys Freundinnen waren nie A-Lister eines Kalibers von Sandra Bullock oder Nicole Kidman, sondern Starlets, die enorm von der Beziehung mit dem Schauspieler profitierten und stets die Öffentlichkeit suchten. Stacy Keibler war Wrestlerin, Elisabetta Canalis Moderatorin, Lisa Snowden ein wenig bekanntes Model. Alle wurden nach wenigen Jahren ausgetauscht. Dies würde die Theorie stützen, dass die Beziehungen, wie so oft gemunkelt wurde, vertraglich arrangiert waren.

Was dagegen spricht: Wäre Clooney tatsächlich schwul, hätte wohl längst ein ehemaliger Lover in den Medien ausgepackt. Und in Zeiten des Smartphones würde es wohl auch einen Bild- oder Videobeweis geben.

Szenario 3: Ob schwul oder nicht - er will in die Politik

Schon lange wird gemunkelt, dass der Schauspieler auf eine Karriere in der Politik hinarbeitet. Für den Wahlkampf von Obama trieb er Millionen auf, er engagiert sich als einflussreicher Aktivist in Konflikten rund um den Globus. Clooney wolle als Gouverneur von Kalifornien antreten, mutmasst man. Sogar von einer Kandidatur als US-Präsident ist die Rede. Mit Amal, einer Menschenrechts-Aktivistin und Anwältin, hätte er die perfekte Frau an seiner Seite.

Was dafür spricht: In den USA hat ein unverheirateter Politiker keine Chancen auf ein Amt. Werte wie Ehe und Familie werden hochgehalten. Alamuddin ist gebildet, elegant und skandalfrei. Nacktbilder der gebürtigen Libanesin? Fehlanzeige. Drogeneskapaden? Keine. Die 36-Jährige scheint im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen eine weisse Weste zu haben. Sie ist die ideale Politiker-Gattin.

Was dagegen spricht: Clooney hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Politik nichts für ihn sei. «Ich werde oft gefragt, ob ich in die Politik gehe. Ich sage dann immer: Schau dir die Politik mal an. Und dann sag mir, was daran toll sein soll», sagte der 53-Jährige in einem Interview. Zudem betonte sein Sprecher kürzlich, dass die Gerüchte um eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen «komplett erfunden» seien.

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