Gebenstorf AG - Familie beim Böötlen über Wehr gespült – grosse Rettungsaktion

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Gebenstorf AGFamilie beim Böötlen über Wehr gespült – grosse Rettungsaktion

Eine grosse Such- und Rettungsaktion fand am Montagnachmittag an der Reuss bei Gebenstorf statt. Mehrere Personen wurden über das Wehr gespült.

von
Alina Müller
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Mit diesem Gummiboot waren acht Personen trotz starker Strömung auf der Reuss unterwegs und kamen in Not.

Mit diesem Gummiboot waren acht Personen trotz starker Strömung auf der Reuss unterwegs und kamen in Not.

Kantonspolizei Aargau
Drei Personen wurden wegen der starken Strömungen über das Wehr gerissen.

Drei Personen wurden wegen der starken Strömungen über das Wehr gerissen.

Wikimedia/Paebi 
Die Kantonspolizei Aargau hat eine grosse Such- und Rettungsaktion gestartet.

Die Kantonspolizei Aargau hat eine grosse Such- und Rettungsaktion gestartet.

Kantonspolizei Aargau

Darum gehts

  • Eine Gruppe hat am Montag mit zwei Gummibooten die Reuss befahren.

  • In der Nähe des Kraftwerkes Windisch kamen sie in Not.

  • Wegen der starken Strömung gelang es nur den Passagieren des einen Bootes, sich rechtzeitig ans Ufer zu retten.

Acht Personen wollten am Montag mit zwei gemieteten Schlauchbooten auf der Reuss von Mellingen bis zum Reussbädli fahren. Unter den Passagieren war auch ein fünfjähriges Kind. Beim Kraftwerk Windisch näherten sich die Böötler einem Wehr. Wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt, gelang es den Insassen des einen Bootes mit letzter Kraft, sich ans Ufer zu retten.

Die Passagiere des zweiten Bootes konnten nichts gegen die starke Strömung ausrichten und trieben gegen das Wehr. Dort kenterte das Boot, worauf alle Personen ins Wasser fielen. Drei der Insassen wurden durch die Strömung über das Wehr gerissen und konnten unter den Fluten kurzzeitig nicht mehr ausgemacht werden.

Helikopter im Einsatz

Nachdem Anwohnende diesen Vorfall beobachtet hatten, wurde sofort die Polizei verständigt, die eine grosse Such- und Rettungsaktion gestartet hat. Im Einsatz stand auch ein Rettungshelikopter. Zusammen mit den Anwohnenden konnte die Polizei alle gekenterten Personen aus dem Wasser ziehen.

«Zum Glück trugen alle Personen Schwimmwesten, was ihnen wahrscheinlich auch das Leben gerettet hat», heisst es in der Mitteilung. Dennoch mussten drei Personen im Alter von 13, 18 und 21 Jahren mit einer leichten Unterkühlung von der Ambulanz abgeholt werden. Ein 43-jähriger Mann kam mit Schürfungen davon. Die Kantonspolizei Aargau hat die Verantwortlichen wegen Verletzung der Sorgfaltspflichten nach Binnenschifffahrtsverordnung verzeigt.

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