Basel: Suche nach vermisster Person im Rhein abgebrochen
Aktualisiert

BaselSuche nach vermisster Person im Rhein abgebrochen

Am Dienstagabend ging bei der Polizei ein Alarm wegen einer vermissten Person im Rhein ein. Eine grössere Suche zu Wasser wurde ohne Ergebnis beendet.

von
Lukas Hausendorf

Eine 20-Minuten-Reporterin wurde Zeugin der grossangelegten Suche auf dem Rhein.

20 Minuten

Aufregung am Dienstagabend am Basler Rheinufer. «Da muss jemand gesprungen sein», hört man eine junge Frau sagen. Nach 22.30 Uhr sind plötzlich Blaulicht und Scheinwerfer auf dem Wasser zu sehen. Boote der Polizei und Feuerwehr suchen offensichtlich nach einer vermissten Person.

«Wir erhielten die Meldung, dass eine Person in den Rhein gefallen sei und haben, wie immer in solchen Situationen, alles hochgefahren», erklärte Toprak Yerguz, Sprecher des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements am Mittwoch auf Anfrage. Der Einsatz sei aber nach kurzer Zeit ergebnislos beendet worden.

Aufgrund der Schilderung des Zeugen hätten laut Yerguz aber von Beginn weg Zweifel bestanden, ob tatsächlich eine Person im Rhein in Not geraten sei. Polizisten hätten deshalb auch Personen am Rheinufer befragt. «Es hat aber niemand der Befragten eine solche Beobachtung gemacht.»

Trotzdem sei es richtig gewesen, die Polizei zu alarmieren, betont Yerguz. Wenn eine Person im Rhein droht zu ertrinken, zählt jede Sekunde. «Wir müssen jede Meldung ernst nehmen.» Da alarmiere man lieber einmal zu viel als zu wenig.

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