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Knatsch im WallisGrosser Ärger bei Freysingers Abgang

Der abgewählte Walliser SVP-Staatsrat hat seinem Nachfolger Christophe Darbellay angeblich eine Amtsübergabe verweigert. Der ehemalige CVP-Chef beklagt sich im Kantonsparlament.

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rub
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Hinterliess seinem Nachfolger offenbar ein leeres Büro: Oskar Freysinger (l.) singt die Nationalhymne an der Mitgliederversammlung der Auns, deren Vorstandsmitglied er ist. (6. Mai 2017 in Bern)

Hinterliess seinem Nachfolger offenbar ein leeres Büro: Oskar Freysinger (l.) singt die Nationalhymne an der Mitgliederversammlung der Auns, deren Vorstandsmitglied er ist. (6. Mai 2017 in Bern)

Keystone/Anthony Anex
Seine Partei hat Wahlbeschwerde eingereicht: Oskar Freysinger bei einer Medienkonferenz in Sitten. (29. September 2016)

Seine Partei hat Wahlbeschwerde eingereicht: Oskar Freysinger bei einer Medienkonferenz in Sitten. (29. September 2016)

kein Anbieter/Olivier Maire
Von der FDP verdrängt: Freysinger schwitzt während der Walliser Regierungswahlen. (5. März 2017)

Von der FDP verdrängt: Freysinger schwitzt während der Walliser Regierungswahlen. (5. März 2017)

Keystone/Olivier Maire

Nach seiner Abwahl soll sich Oskar Freysinger, der umstrittene ehemalige Vorsteher des Walliser Bildungsdepartements, einfach aus dem Staub gemacht haben. Der gewählte frühere CVP-Präsident und Nationalrat Christophe Darbellay beklagte sich im Kantonsparlament über seinen Vorgänger von der SVP.

Laut dem «Walliser Boten» legte Darbellay nahe, Freysinger habe ihm den Amtsantritt erschwert: «Ich habe Oskar Freysinger mehrmals angerufen, um eine geordnete Übergabe durchführen zu können. Eine solche ist nicht zustande gekommen», zitiert die Zeitung den neuen Staatsrat. «Ich habe ein völlig leeres Büro vorgefunden», sagt Darbellay.

Darbellay will mit Freysingers Erbe aufräumen

Die «sehr guten» Dienstchefs hätten den antretenden Vorsteher des Bildungsdepartements in die Dossiers einführen müssen. Darbellay kündigte an, mit Freysingers Hinterlassenschaft aufzuräumen. «Es geht darum, diese Zeit hinter uns zu lassen und die Missstände aufzuarbeiten, die in dieser Zeit entstanden sind.»

Darbellay warf Freysinger im Kantonsparlament auch vor, unter seiner Ägide seien die Regeln nicht eingehalten worden.

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