Beide Basel: Grosser Empfang für die Erstklässler
Aktualisiert

Beide BaselGrosser Empfang für die Erstklässler

Der Schulalltag begann gestern wieder für alle Schüler der beiden Basel. Den speziellen ersten Schultag erlebten auch tausende Erstklässler.

von
Lena Oppong
Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli (r.) besuchte am ersten Schultag die Schüler im Baselbiet. (lo)

Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli (r.) besuchte am ersten Schultag die Schüler im Baselbiet. (lo)

«Meinen Schulanfang finde ich sehr toll. Die Grossen haben drei Lieder für uns gesungen», so der 7-jährige Noah. Er ist eines der über 2300 Kinder, die gestern im Baselbiet in eine ­erste Klasse eingetreten sind. Von der Schule erwartet er vor allem, gut lesen zu lernen: «Das wünsche ich mir schon lange.» Die Lehrerinnen und Lehrer des Fraumattschulhauses in Liestal taten gestern alles, um den Kindern den ersten Schultag so schön wie möglich zu ­gestalten. Dies geschah etwa in Form eines selbstgebastelten Mäppchens, das den Kindern zum Schulanfang überreicht wurde.

Auch in Basel wurden gestern viele Kinder eingeschult. Dort waren es 1250 ABC-Schützen. Im Vergleich zum letzten Schuljahr wurden in der Stadt wie auch auf dem Land leicht mehr Kinder eingeschult.

Im Fraumattschulhaus gab es zudem einen besonderen Grund zum Feiern – den Camenius-Preis für Bildungsinno­vation. Aus diesem Grund ­stattete Regierungsrat Urs Wüth­rich-Pelloli den Kindern zum Schulanfang einen Besuch ab. «Auf eure Schule bin ich be­sonders stolz», sagt er. Das ausgezeichnete dreijährige Lernprojekt «Pädagogik der Vielfalt» soll nun an anderen Standorten ebenfalls Schule machen und Schüler wie Noah zum Lernen motivieren.

Erster Tag im Kindergarten

Im Chindsgi begann ­am Montag für zahlreiche Kinder die obligatorische Schulzeit. Bereits der vierte Jahrgang durchläuft nun die Schullaufbahn nach ­neuem System. Ab 2011 werden ­Kindergarten und Primarschule auch organisatorisch zusammenrücken: Der Kindergarten ist gemäss HarmoS-Konkordat Teil der Volksschule und wird Änderungen erfahren. So werden ­Kinder künftig etwas früher ­eingeschult und mit Standarddeutsch vertraut gemacht.

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