Grossmünster und Zoo per Satelliten- Navigation finden
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Grossmünster und Zoo per Satelliten- Navigation finden

Schaffhausen machts vor, Zürich will die Idee ebenfalls übernehmen: die Touristen per Navigationsgerät zu den Sehenswürdigkeiten führen.

Grossmünster, Zoo und Üetliberg mit dem elektronischen Stadtführer erkunden ist zwar noch Zukunftsmusik. «Wir verfolgen die Entwicklung solcher Navigationsgeräte mit grossem Interesse», bestätigt aber Maurus Lauber von Zürich Tourismus auf Anfrage.

Schaffhausen bietet seinen Gästen ab heute GPS-Geräte (Global Positioning System) für 20 Franken Tagesmiete an. Die Kästchen im Handyformat lotsen die Touristen dann per Satelliten-Navigation zu den Sehenswürdigkeiten.

«Abklärungen für Zürich sind im Gange, doch eine konkrete Lösung fehlt noch – Zürich ist komplexer als Schaffhausen», erklärt Lauber. Momentan hapere es auch noch an der Finanzierung: «Alleine die Programmierung des Geräts würde mehrere zehntausend Franken kosten.» Und pro GPS-Empfänger musste auch Schaffhausen nochmals 1000 Franken in die Hand nehmen.

Eine günstigere Alternative: «Mit eigenen GPS-Handys wissen die Touristen künftig immer, wo sie sind – wir würden dann mittels Telefonnummer passende Informationen ab Band dazuliefern», erklärt Lauber.

Bis dahin müssen Touristen in Zürich aber mit dem altbekannten Navigationsgerät aus Papier – dem Stadtplan – auskommen.

Sandra Hänni

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