«The Circle»: Grossprojekt am Flughafen geht in letzte Runde

Aktualisiert

«The Circle»Grossprojekt am Flughafen geht in letzte Runde

Das Grossprojekt «The Circle» am Flughafen Zürich nimmt Konturen an. Für Hotels, Büros und ein Dienstleistungszentrum im Wellness-Bereich sollen eine Milliarde Franken investiert werden.

Im laufenden Architekturwettbewerb hat die Flughafenbeteiberin Unique 5 Teams aus fünf Ländern für die dritte und letzte Selektionsphase ausgewählt (siehe Info-Box). Der im Februar ausgeschriebene Architekturwettbewerb fand im In- und Ausland grosses Echo. Für die erste Selektionsphase hatten sich 90 Architektur- und Bauingenieurbüros aus 12 Ländern beworben.

Für wachstumsstarke Dienstleistungen

Am Fuss des Hügels Butzenbüel, unmittelbar neben dem Flughafen, soll bis 2016 ein Dienstleistungszentrum der exklusiven Art gebaut werden. Dort, wo heute zwei Parkhäuser und das Alpenrock-House stehen, will Unique zwei Hotels, rund 100 000 Quadratmeter Büroflächen und ein Dienstleistungszentrum mit rund 50 000 Quadratmetern realisieren.

Verwirklichen will Unique mit «The Circle at Zurich Airport» eine neuartige Kombination von wachstumsstarken und hochwertigen Dienstleistungen in den Sparten Gesundheit, Schönheit und Wellness für internationale Gäste und lokale Besucher. Der Butzenbüel selbst bleibt unbebaut und soll als grüne Anlage gestaltet werden.

In die halbmondförmige Überbauung investiert Unique rund eine Milliarde Franken. Das Immobilienprojekt gehört damit zu den grössten der Schweiz. (sda)

Architekturwettbewerb

In der zweiten Runde des dreistufigen Wettbewerbes waren noch 15 Teams vertreten, wie Unique am Donnerstag mitteilte. Mit Asymptote Architecture (USA), Dürig AG (Schweiz), Riken Yamamoto & Field Shop (Japan), Xaveer De Geyter (Belgien) und Zaha Hadid Architects (Grossbritannien) setzten sich international renommierte Architekturbüros durch.

Die fünf Teams sind nun eingeladen, ihre Entwürfe auszuarbeiten und diese als Projekte für die Endausscheidung einzureichen. Erkoren wird das Siegerprojekt im Februar von einer 13-köpfigen Jury unter dem Vorsitz von Carl Fingerhuth.

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