Aktualisiert 23.09.2011 15:30

Nach VR-SitzungGrübels Zukunft bei der UBS bleibt ungewiss

Die mehrtägige Verwaltungsratssitzung der UBS hat zunächst keine Klarheit über die Zukunft der von einem Handelsskandal erschütterten grössten Schweizer Bank gebracht.

Die Tagung des Verwaltungsrats in Singapur ging am Freitagabend (Ortszeit) zu Ende, ohne dass die UBS etwas über die Beratungen des Gremiums mitteilte. UBS-Konzernchef Oswald Grübel, der das Bankgebäude über die Lieferanten-Zufahrt verlassen hatte, wollte sich danach in seinem Hotel nicht äussern. Auf Fragen von Journalisten nach seiner Zukunft schüttelte er den Kopf und enthielt sich jeden Kommentars.

Auch ein Sprecher der UBS wollte den Verlauf des Treffens am Nachmittag auf Anfrage nicht kommentieren. Die UBS steht unter Druck, weil ein inzwischen in London inhaftierter Händler der Bank einen Handelsverlust von 2,3 Milliarden Dollar eingebrockt hatte. Die Verwaltungsratssitzung geht am Samstag weiter.

Analysten hatten gehofft, dass die Bank nach der Sitzung Informationen über die weitere Entwicklung ihres Investmentbankings vorlegen würde. Es hatte auch Spekulationen gegeben, Spartenchef Carsten Kengeter oder sogar Grübel selbst könnten zurücktreten.

(sda)

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