Aktualisiert 05.01.2011 18:11

Umwelt schonende Technik

Grün, grüner, Green IT

In Zeiten von Themen wie Klimawandel und 2000- Watt-Gesellschaft erfährt das Stichwort Green IT wieder vermehrt Beachtung. Reicht dies schon oder liegt noch mehr drin?

von
Michel Pescatore
Effizient und sparsam: Der Econova LED-TV von Philips.

Effizient und sparsam: Der Econova LED-TV von Philips.

Nicht nur infolge der eigent­lichen Bedeutung (die Nutzung der Informationstechnologie soll über ihren gesamten Lebens­zyklus umweltschonend sein), sondern auch als erfolgreiche, werbetechnische Massnahme wird vermehrt wieder Green IT gepredigt, denn es ist beruhigend, wenn das heiss­geliebte Gadget als umweltschonend angepriesen wird.

Dass aber nicht immer in den Produkten drin ist, was vollmundig angekündigt wurde, zeigt beispielsweise der «Guide to Greener Electronics» von Greenpeace. Darin werden jeweils jährlich die grünen Versprechen der IT-Firmen und die unterschiedlich erfolgreichen Umsetzungen in Wort und Bild festgehalten. Wer also seine Geräte so oft wie möglich nur bei Firmen kauft, die erwiesenermassen konsequent die grüne Schiene fahren, leistet einen kleinen Beitrag zur Umweltproblematik.

Doch es geht ohne viel Aufwand noch mehr: Wer qualitativ gute Produkte kauft und diese so lange als möglich verwendet, schont nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch Ressourcen an allen Stationen des Produktezyklus.

Ebenso ist es sinnvoll, beim Neukauf auf einen geringen Stromverbrauch (vor allem im Standby) zu achten. Das Ersetzen älterer Geräte zur Einsparung von ein paar Watt hingegen wiegt weder die Neuinvestition noch den Ressourcenverbrauch zur Produkteherstellung auf. Und wer einmal konsequent alle nichtbenötigten Stromfresser ausschaltet, wird ob der nächsten Stromrechnung staunen.

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