Aktualisiert 03.12.2008 21:41

Immer beliebter

Grüne Schweizer stehen auf heimische Tannenbäume

Auch die Natur hat Grund zum Feiern: Die Anzahl der verkauften Christbäume aus heimischen Wäldern hat sich innert zehn Jahren auf 400 000 verdoppelt.

von
Werner Grundlehner

Immer mehr Schweizer feiern das Weihnachtsfest mit heimischen Tannen. Der Anteil der Schweizer Bäume hat ­sich innert zehn Jahren auf einen Drittel der insgesamt 1,2 Millionen verkauften Bäume verdoppelt. «Das Bedürfnis, einen heimischen Christbaum zu kaufen, nimmt klar zu», sagt Anton Burkart, von der Eidg. Forschungsanstalt WSL. Alleine die 500 000 aus ­Dänemark importierten Bäume legen insgesamt geschätzte 300 000 Lastwagen­kilometer zurück. In Netze verpackt und mit Preisschild versehen werden sie jedoch in Polen. Paul Bucher von der Produzentenvereinigung IG Suisse Christbaum präzisiert, dass heimische Bäume wie Fichten, die im Mischwald und Kulturen gezogen werden, nur einen kleinen Anteil ausmachen.

«Auch in der Schweiz werden in speziellen Kulturen vor allem Nordmanntannen gezogen. Diese werden wegen der Haltbarkeit und der geringen Brandgefahr von den Konsumenten bevorzugt.» In unseren Wäldern habe es zu wenig Fichten, um den Marktanteil markant auszudehnen, fügt Bucher an.

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