Basel: Grünes Licht für Neubau der Kuppel
Aktualisiert

BaselGrünes Licht für Neubau der Kuppel

Der Grosse Rat hat dem Neubau der Kuppel zugestimmt. Der Zoo kann jetzt auch sein Ozeanium an der Heuwaage planen.

von
Lukas Hausendorf
So könnte die neue Kuppel in zwei bis drei Jahren aussehen. (Lost Architekten)

So könnte die neue Kuppel in zwei bis drei Jahren aussehen. (Lost Architekten)

Die Erleichterung der Kuppel-Betreiber ist nach dem positiven Entscheid des Grossen Rats riesig. Noch im letzten Oktober drohte eine Gruppe von Freunden des Basler Zoos um Mäzen Matthias Eckstein, die Pläne des Konzert- und Clublokals zu torpedieren – dies allerdings gegen den Willen des Zoos. «Das Komitee vertrat nie unsere Meinung», betont Zoo-Sprecherin Tanja Dietrich, die erfreut vom Grossratsbeschluss Kenntnis nahm: «Das ist eine Aufwertung für den Zoo und die Stadt.» Durch die Genehmigung der Baukredite zur Aufwertung des Nachtigallenwäldelis und der Zonenänderungen kann der Zoo jetzt auch das auf dem Heuwaageparkplatz angedachte Ozeanium planen. Vorrang habe aber der Neubau des Elefantenhauses. Auch Kuppel-Betreiber Simon Lutz kann nun die Planung für den seit langem ersehnten Neubau des in die Jahre gekommenen Clubs in Angriff nehmen. «Es ist unglaublich, nach zehn Jahren haben wir endlich die Zusage», freut sich Kuppel-Managerin Steffi Klär.

Unter dem neuen Kuppeldach werden auch zehn Band-Proberäume entstehen – ein langgehegter Wunsch des Rockfördervereins. «Wir setzen uns seit zehn Jahren für ein Probezentrum in Basel ein, jetzt sind wir extrem happy», freut sich RFV-Sprecher Chrigel Fisch. Der Kredit über 1,5 Mio. Fr. wurde vom Parlament bereits bewilligt.

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