Berner Altstadt: Gruselige Stadtführung wird plötzlich zum Hype

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Berner AltstadtGruselige Stadtführung wird plötzlich zum Hype

Die Tour Gespenstisches Bern ist seit je her beliebt. Doch weil Bern Tourismus nun auch auf Facebook dafür wirbt, wollen jetzt bis zu 1500 Leute teilnehmen.

von
nla
Die etwas andere Stadtführung; bei dieser Tour werden Mythen und Gruselgeschichten der Stadt Bern aufgedeckt.

Die etwas andere Stadtführung; bei dieser Tour werden Mythen und Gruselgeschichten der Stadt Bern aufgedeckt.

City Tours Bern

City Tours Bern veranstaltet während den kühlen Monaten Stadtführungen, die einem das Blut in den Adern eiskalt gefrieren lassen. Die Gruseltour nennt sich Gespenstisches Bern und bringt Teilnehmer an Orte, wo Spukgeschichten, Mythen und Sagen der Stadt Bern aufgedeckt werden.

Neuster Trend dank Facebook

Bern Tourismus hat dieses Jahr erstmals auf Facebook für die Gruseltour geworben. Nun haben sich daraufhin viele Interessenten gemeldet: Gegen 1500 Teilnehmer sind interessiert, 71 klickten an, sie wollten teilnehmen. Zum Vergleich: Bei sonstigen Führungen der Stadt Bern gibts auf Facebook in der Regel rund 10 Teilnehmer und maximal 100 Interessierte.

Es scheint, dass die gespenstische Führung zum neuen Hype wird. Das stellt auch Bern Tourismus fest. «Die Tour war schon immer sehr erfolgreich. Aber mit Facebook erreichen wir nun natürlich noch mehr Leute. Das haben wir durch die gehäuften Anmeldungen deutlich gespürt», sagt Nicole Schaffner von Bern Tourismus.

Auch Einheimische zeigen sich begeistert

Unter all den Interessenten auf der Veranstaltungsseite von Facebook sind vor allem gebürtige Berner zu finden. «Wer in Bern aufgewachsen ist, kennt meist schon ein paar Spukgeschichten, die man sich über die Stadt erzählt. Das wird wohl der Grund dafür sein, wieso sich viele Einheimische für eine Führung in der eigenen Stadt entschieden haben. So erfahren sie, was wirklich hinter den Geschichten steckt», so Schaffner.

90 volle Geisterminuten für die Massen

Wegen der vielen Interessenten finden am 20. Oktober ab 17 Uhr nicht nur eine, sondern gleich vier solche Führungen hintereinander statt. Jede dauert rund 90 Minuten. Teilnehmen können je 20 Personen – das gibt bei vier Führungen insgesamt 80 Teilnehmer an einem einzigen Abend. Auch weitere Daten stehen schon fest.

Die Teilnehmer erfahren von grusligen Begebenheiten, die sich in Bern zugetragen hatten. Zum Beispiel, welche Mythen sich hinter dem leerstehenden Geisterhaus an der Junkerngasse verstecken und was es mit dem weissen Nebel auf sich hat, der aus dem Boden des Kornhausplatzes hervorquillt.

Anmelden kann sich jeder unter www.bern.com .

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