Aktualisiert 13.01.2014 14:11

GagadollGruseliges Puppenspiel mit Lady Gaga

Um ihr neues Album «Artpop» zu promoten, lässt «Mother Monster» nun sogar lebensgrosse Puppen nach ihrem Vorbild anfertigen. Nein, nicht solche Puppen, wie Sie jetzt meinen.

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nei

Gegen Hersteller von Lady-Gaga-Sexpuppen ging die 27-Jährige in der Vergangenheit hart vor. Nun bringt die Künstlerin gleich selbst eine lebensgrosse Figur mit ihrem Konterfei auf den Markt.

Im Video, das Universal auf Youtube veröffentlichte, ist die Herstellung der sogenannten Gagadoll dokumentiert. Aus Silikon werden in einer japanischen Fabrik erschreckend echte Imitationen von «Mother Monster» hergestellt. Ein Schelm, wer da auf schmutzige Gedanken kommt. Die Puppe dient nämlich nur der Kunst.

«Artpop» per Knochenschall hören

Dank «Japans aktuellster und feinster Technologie» spielt die Gagadoll Musik ab, sobald jemand sein Ohr an ihr Herz hält. Die Puppe ist also quasi eine Jukebox nach Gaga-Vorbild. Auf der eingeblendeten Website www.gagadoll.jp ist die Rede von einem ausgeklügelten «Bone Conduction System» – der Sound wird offenbar per Vibration über die Schädelknochen übertragen. Eine moderne Technologie, die auch von Google Glas genutzt wird und ohne Lautsprecher oder Kopfhörer funktioniert. Selbstverständlich spielt die Gagadoll aber nicht irgendwelche Musik, sondern «Artpop», das neue Album des Popstars.

Genau genommen wirkt das Making-of der Gagadoll eher wie ein Horrorfilm. Der starre Blick der lose herumliegenden Lady-Gaga-Köpfe und die düstere Hintergrundmusik sorgen durchaus für ein mulmiges Gefühl. Wenn gegen Ende des Videos dann ein Japaner auf dem Sofa neben der Gagadoll Platz nimmt und sie zärtlich berührt, ist klar, dass die Gaga-Imitation wohl vor allem für Hardcore-Fans gedacht ist.

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