Konflikt in Venezuela: Guaidó schliesst US-Militäreinsatz nicht aus
Aktualisiert

Konflikt in VenezuelaGuaidó schliesst US-Militäreinsatz nicht aus

Die Krise in Venezuela spitzt sich zu. Auch eine US-Militärintervention wird bei Interimspräsident Guaidó zum Thema.

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Hat seit der Machtübernahme sein Kabinett mehrmals ausgewechselt: Venezuelas Staatschef Maduro. (Archivbild)

Hat seit der Machtübernahme sein Kabinett mehrmals ausgewechselt: Venezuelas Staatschef Maduro. (Archivbild)

AFP/Marcelo Garcia
Gibt dem Druck aus Europa nicht nach: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. (2. Februar 2019)

Gibt dem Druck aus Europa nicht nach: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. (2. Februar 2019)

AFP/Yuri Cortez
Ausreisesperre: Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó darf Venezuela nicht mehr verlassen.

Ausreisesperre: Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó darf Venezuela nicht mehr verlassen.

AFP/Luis Robayo

Venezuelas Gegenpräsident Juan Guaidó will eine von ihm autorisierte US-Militärintervention in dem südamerikanischen Krisenstaat nicht ausschliessen. Er werde «alles Notwendige» tun, um Menschenleben zu retten, sagte der Parlamentspräsident am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Er räumte ein, dass ein Eingreifen der USA ein «sehr brisantes Thema» sei.

In Venezuela herrscht seit Wochen ein erbitterter Machtkampf zwischen Staatschef Nicólas Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Guaidó, der sich am 23. Januar zum Übergangspräsidenten ausrief. Mittlerweile haben sich rund 40 Länder hinter Guaidó gestellt, unter ihnen die USA, Deutschland und weitere EU-Staaten sowie eine Reihe südamerikanischer Länder. Maduro kann sich bisher auf die Unterstützung des venezolanischen Militärs verlassen.

Humanitäre Krise «erfunden»

Washington hat eine Intervention der US-Armee in Venezuela nicht ausgeschlossen. Präsident Donald Trump halte sich «alle Optionen» offen, hatte der Nationalen Sicherheitsberater John Bolton Ende Januar gesagt.

Der venezolanische Präsident Maduro bekräftigte am Freitag den Stopp der Hilfslieferungen aus den USA. Washington habe die humanitäre Krise in seinem Land «erfunden», um eine «Intervention» zu rechtfertigen.

Update folgt... (afp)

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