Bayern wollte nicht: Guardiola wollte Neymar, nicht Götze
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Bayern wollte nichtGuardiola wollte Neymar, nicht Götze

Uli Hoeness gibt interessante Details zum Transfer von Mario Götze preis: Pep Guardiola wollte eigentlich Neymar verpflichten. Doch die Bayern wollten den jungen Brasilianer nicht.

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«Neymar will zu Pep - aber auch zu Bayern?», lautete Ende Januar der Titel unseres Artikels. Rund vier Monate später wissen wir, wie es wirklich war: Pep Guardiola wollte Neymar zu den Bayern holen, doch die Klubführung stellte sich quer. Jetzt geht der 21-jährige Brasilianer zum FC Barcelona.

Weshalb wir Neymar - zumindest in naher Zukunft - nicht in Lederhosen zu Gesicht kriegen werden, erklärt Bayern-Boss Hoeness gemäss «Sportbild» folgendermassen: «Guardiola hatte gewisse Vorstellungen, einen jungen brasilianischen Spieler zu kaufen», so Hoeness und es liegt auf der Hand, dass er damit Neymar meint.

Das Negativbeispiel: Breno

«Aber wir waren in der Vergangenheit nicht so gut gelegen mit jungen Brasilianern.» Die kulturellen und klimatischen Unterschiede seien zu verschieden. Der «Fall Breno» hat bei Bayern Wunden hinterlassen. Dieser wechselte 2008 als 18-Jähriger zum Rekordmeister, konnte sich aber - auch aufgrund einiger Verletzungen - nie wirklich durchsetzen. Wegen schwerer Brandstiftung sitzt Ex-Bayern-Profi seit elf Monaten in München in Haft. Er wurde schuldig gesprochen, sein Haus in München angezündet zu haben.

Nun aber zurück zu Neymar. Nach der Intervention Hoeness' ging man für Guardiola auf die Suche nach einem ähnlichen Spielertypen. «Weil er (Guardiola, Anm. d. Red.) einen ähnlichen Spieler haben wollte, sind wir dann auf Mario Götze gekommen», erklärte der Bayern-Boss weiter.

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