Mord an Maurizio Gucci 1995 – Gucci-Familie droht Hollywood mit Klage wegen neuem Film
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Mord an Maurizio Gucci 1995Gucci-Familie droht Hollywood mit Klage wegen neuem Film

Im neuen Streifen soll die von Lady Gaga gespielte und wegen Mordes verurteilte Patrizia Reggiani zu gut und der Rest der Familie zu schlecht weg kommen.

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Im neuen Film von Star-Regisseur Ridley Scott «House of Gucci» wird die Familiengeschichte der gleichnamigen Mode-Dynastie aufgerollt.

Im neuen Film von Star-Regisseur Ridley Scott «House of Gucci» wird die Familiengeschichte der gleichnamigen Mode-Dynastie aufgerollt.

imago images/Prod.DB
Die Hauptrolle spielt Lady Gaga.

Die Hauptrolle spielt Lady Gaga.

imago images/Matteo Gribaudi
Sie portraitiert Patrizia Reggiani, die in den 1990er-Jahren den Mord ihres damaligen Gatten Maurizio Gucci in Auftrag gegeben haben soll. 

Sie portraitiert Patrizia Reggiani, die in den 1990er-Jahren den Mord ihres damaligen Gatten Maurizio Gucci in Auftrag gegeben haben soll.

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Darum gehts

  • Die Gucci-Familie droht den Filmemachern von «House of Gucci» mit einer Klage.

  • Im neuen Film «House of Gucci» sollen die Umstände der Ermordung des Erben Maurizio Gucci verdreht worden sein.

  • Seine damalige Ehefrau, die wegen Mordes schuldig gesprochen wurde, soll zu positiv dargestellt werden.

Die Gucci-Familie hat mit rechtlichen Schritten gegen den Film «House of Gucci» des britischen Regisseurs Ridley Scott gedroht. «Die Familie Gucci behält sich das Recht vor, jede Initiative zu ergreifen, um ihren Namen und ihr Image sowie das ihrer Angehörigen zu schützen», zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Montag aus einem Brief der Erben des Gründers des berühmten italienischen Modehauses.

Modeunternehmen befindet sich nicht mehr im Besitz der Gucci-Familie

Der Film «House of Gucci» handelt vom Mord an dem Mode-Erben Maurizio Gucci (Adam Driver) in den 90er-Jahren. Ein Gericht befand damals dessen Ex-Frau Patrizia Reggiani – im Film gespielt von Lady Gaga – schuldig, die Ermordung in Auftrag gegeben zu haben.

Die Familie stört sich laut dem Schreiben insbesondere daran, dass Reggiani trotz ihrer Verurteilung «als Opfer» dargestellt werde. Zudem würden die Angehörigen der Gucci-Familie als «Krawallmacher, ignorant und unsensibel gegenüber der Welt um sie herum» dargestellt.

Die Familie Gucci hat seit den 90er-Jahren nichts mehr mit dem Luxus-Modehaus zu tun. Dieses befindet sich inzwischen im Besitz der französischen Gruppe Kering.

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(AFP/pme)

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