Aktualisiert 12.01.2013 12:59

Bei IrkutskGüterzug der Transsib entgleist – zwei Tote

Mehr als 20 mit Steinkohle beladene Waggons kippen auf ein Nebengleis und dort auf eine Lokomotive. Deren beide Insassen kommen ums Leben. Passiert ist das Unglück am Ufer des Baikalsees in Sibirien.

Vermutlich hatte ein Bruch an einem Rad dazu geführt, dass die Waggons entgleisten.

Vermutlich hatte ein Bruch an einem Rad dazu geführt, dass die Waggons entgleisten.

Bei einem schweren Güterzug-Unfall auf der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn sind mehr als 20 Waggons mit Steinkohle entgleist. Zwei Menschen kamen ums Leben. Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen bei Sljudjanka im Gebiet von Irkutsk.

Das teilte das Zivilschutzministerium in Moskau mit. Beim Entgleisen kippten die Waggons auf eine Lokomotive, die auf dem Nebengleis fuhr. Die beiden Insassen der Lok starben.

Transsib-Strecke blockiert

Bilder von der Unglücksstelle zeigten dramatische Szenen von den Bergungsarbeiten, die auf rund zehn Stunden angesetzt waren. Vermutlich hatte ein Bruch an einem Rad dazu geführt, dass die Waggons entgleisten.

Nach offiziellen Angaben waren etwa 100 Meter Gleisstrecke betroffen, wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete. Vier Passagierzüge konnten demnach zunächst ihre Fahrt nicht fortsetzen. Auf der Strecke warteten mehr als 1200 Menschen auf die Weiterfahrt.

Das Unglück ereignete sich am Ufer des Baikalsees. (Video: youtube.com/alltopnews)

(sda)

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