Aktualisiert 17.03.2011 22:53

ZürichGuggenbühl-Prozess vertagt

Ausgerechnet wegen einer Prügelei stand der Sohn des bekannten Gewaltexperten und Jugendpsychologen Allan Guggenbühl gestern vor dem Bezirksgericht Zürich.

von
tor

Der heute 23-jährige R. G. soll mit einem 27-jährigen Kumpel 2006 in ­Zürich einen schweizerisch-türkischen Taxifahrer brutal verprügelt haben. «Ich habe dem Mann weder Fusstritte noch Schläge verpasst», versicherte R. G. gestern. Danach verweigerte er der Richterin jede Aussage.

Der Anwalt des Opfers berichtete stattdessen von Angstzuständen und Albträumen, an denen der Taxifahrer seit dem Vorfall leide. «Mein Mandant muss seither eine IV-Rente beziehen.» Genau darüber ärgerte sich Vater Guggenbühl: «Der Mann möchte sich IV-Gelder erschwindeln», sagte er dem ­«Tages-Anzeiger». Wegen komplexer versicherungstechnischer Fragen wurde der Prozess vertagt.

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