Vermont (USA) - Guide stürzt aus Ballon in den Tod – Passagiere fliegen unkontrolliert weiter
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Vermont (USA)Guide stürzt aus Ballon in den Tod – Passagiere fliegen unkontrolliert weiter

Fünf Personen stiegen in den Heissluftballon ein – nur drei wieder aus. Der Guide und ein Gast fielen zu unterschiedlichen Zeitpunkten raus. Ersterer ist tot, alle anderen blieben unverletzt.

von
Patrick McEvily
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In den USA mussten drei Passagiere alleine weiterfliegen, nachdem ihr Guide aus dem Korb gefallen und dabei gestorben ist. (Symbolbild)

In den USA mussten drei Passagiere alleine weiterfliegen, nachdem ihr Guide aus dem Korb gefallen und dabei gestorben ist. (Symbolbild)

imago images/CHROMORANGE
Der Unfall geschah an der Grenze der Bundesstaaten Vermont und New Hampshire im Nordosten des Landes.

Der Unfall geschah an der Grenze der Bundesstaaten Vermont und New Hampshire im Nordosten des Landes.

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Usprünglich waren vier Passagiere mit dem Guide, Brian Bolland (72), gestartet. Neben Boland fiel auch noch eine weitere Person aus dem Ballon, als dieser ungewollt den Boden berührte. Die Person blieb dabei aber unverletzt.

Usprünglich waren vier Passagiere mit dem Guide, Brian Bolland (72), gestartet. Neben Boland fiel auch noch eine weitere Person aus dem Ballon, als dieser ungewollt den Boden berührte. Die Person blieb dabei aber unverletzt.

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Darum gehts

  • Ein 72-jähriger Heissluftballon-Guide ist in den USA zu Tode gestürzt, nachdem er nach einem ungewollten Touchdown aus dem Korb fiel und sich daran verhedderte.

  • Ein Passagier war ebenfalls aus dem Korb gefallen – blieb aber unverletzt. Die anderen drei mussten nach dem Unfall noch 2,5 Kilometer weiter fliegen.

  • Sie landeten schliesslich sicher. Die Behörden untersuchen den Vorfall nun.

Ein Ausflug in einem Heissluftballon endete für vier Passagiere mit einem Schock – und für den Guide tödlich. Der Ballon war vergangenen Donnerstagnachmittag nahe der Kleinstadt Fairlee im US-Bundesstaat Vermont gestartet. Nur kurz nach dem Start fiel der Ballon aber wieder ab und berührte den Boden. Grund für den Absturz war, gemäss «New York Daily News», zu wenig Treibstoff. Dabei fielen sowohl ein Passagier, wie auch der Guide, Brian Boland, raus. Der Passagier blieb bei der Aktion unverletzt und am Boden. Gemäss der bundesstaatlichen Polizei von Vermont wollte der 72-jährige Boland wieder einsteigen, als er sich im Equipment unterhalb des Korbes verfing.

Der Ballon zog den erfahrenen Guide anschliessend auf eine Höhe von über 300 Metern. Dann löste sich der Mann aus noch ungeklärten Gründen und fiel zu Tode in ein nahegelegenes Feld nahe der Ortschaft Bradford, rund 23 Kilometer vom Startort entfernt. Die Behörden konnten vor Ort nur noch den Tod Bolands feststellen. Die drei verbleibenden Gäste flogen, gemäss der «New York Daily News», anschliessend 2,5 Kilometer weiter in Richtung Norden, bis über die Grenze in den benachbarten Bundesstaat New Hampshire, ehe sich der Ballon in Bäumen verfing. Zu diesem Zeitpunkt konnten sie sicher aussteigen. Keine der drei Personen zog sich dabei Verletzungen zu.

Pilot hatte 40 Jahre Erfahrung

Brian Boland betrieb nahe Fairlee, im kleinen Ort Post Mills, den lokalen Flughafen. Gemäss der Zeitung «USA Today», war er Mitbegründer des sogenannten «Experimental Balloon Movements» und hatte über 40 Jahre Erfahrung. In einem Facebook-Post erklärte ein befreundeter Ballonfahrer, dass das Flugfeld in Post Mills ein Treffpunkt der Szene und Boland eine «Legende seiner Zeit» war. Er sei einer der erfahrensten Aeronauten überhaupt gewesen. Die Balloon Federation of America veröffentlichte, gemäss «New York Daily News», ein Statement, in dem sie Trauer über den Tod des langjährigen Ballonführers ausdrückten. Der Sturz wird nun durch die amerikanischen Behörden untersucht.,

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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