Aktualisiert 17.07.2016 17:30

Gurtenfestival 2016Gurten lockte 79'000 Besucher an

Ein erstmals ausverkaufter Donnerstag, gutes Wetter und ein neues Ticketsystem: Die Veranstalter des 33. Gurtenfestivals können auf ein erfolgreiches Openair zurückblicken.

von
aha
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Das 33. Gurtenfestival ist vorbei. 79'000 Besucher sorgten für ein unvergessliches Openair.

Das 33. Gurtenfestival ist vorbei. 79'000 Besucher sorgten für ein unvergessliches Openair.

Keystone/Manuel Lopez
An drei von vier Tagen war das Gurtenfestival ausverkauft.

An drei von vier Tagen war das Gurtenfestival ausverkauft.

Keystone/Manuel Lopez
Besonders die britische Band Muse erwies sich als Publikums-Magnet und lockte am Donnerstag 20'000 Besucher auf den Güsche.

Besonders die britische Band Muse erwies sich als Publikums-Magnet und lockte am Donnerstag 20'000 Besucher auf den Güsche.

Keystone/Manuel Lopez

Während die ersten Besucher bereits am Sonntagmorgen die Heimreise antraten, bewies der Rest Durchhaltevermögen und gab am Sonntag Vollgas und sorgte für ausgelassene Stimmung vor den Bühnen. «Die Stimmung war super», fanden etwa Karin Glauser und Beatrice Künzi. «Wir werden nächstes Jahr wiederkommen», so die zwei Freundinnen. Auch für die Veranstalter war das diesjährige Gurten-Festival ein voller Erfolg: Insgesamt 79'000 Menschen besuchten die diesjährige Ausgabe des Gurtenfestivals. Damit haben etwas mehr Leute das 33. Gurtenfestival besucht, als dies im vergangenen Jahr der Fall war.

Keine Probleme mit neuem Ticketsystem

Der Mediensprecher des Gurtenfestivals, Simon Haldemann, führt dies besonders auf den erstmals ausverkauften Donnerstag zurück: Die britische Band Muse erwies sich als Publikumsmagnet und lockte am ersten Tag 20'000 Fans auf den Berner Hausberg. Auch der Freitag und Samstag waren laut den Organisatoren mit je 20'000 Besuchern ausverkauft. Am Sonntag schafften es dagegen «nur» 19'000 Festivalgänger auf den Gurten.

Das 33. Gurtenfestival wartete mit einigen Neuerungen auf: So wollten die Organisatoren mit den neu eingeführten personalisierten Tickets den Handel auf dem Schwarzmarkt unterbinden. Dies hat laut Haldemann ausgezeichnet funktioniert: «Das Ziel, damit den Sekundärmarkt einzudämmen, wurde erreicht.» Einziger Wehrmutstropfen sei die Panne im Vorfeld gewesen, als ein Softwarefehler die Vorverkaufsseite zum Start der zweiten Vorverkaufswelle lahmlegte. «Wir werden nun gemeinsam mit Starticket eine Bilanz ziehen und dann entscheiden, ob und wie das System im nächsten Jahr weitergeführt wird», so Haldemann.

Wenig Zwischenfälle

Glück hatten die Organisatoren auch mit dem Wetter. Nachdem der Donnerstag mit viel Regen startete, gewann die Sonne immer mehr an Kraft. Zwischenfälle gab es kaum: «Aussergewöhnliche Ereignisse gab es nicht zu verzeichnen», so Haldemann. Auch aus polizeilicher Sicht ist das Festival ruhig verlaufen: «Bis am Sonntagnachmittag gab es einzig vereinzelte Meldungen wegen Diebstählen oder vermissten Handys», sagt Kapo-Mediensprecherin Jolanda Egger auf Anfrage. Für die Sanitäter gab es vor allem am Donnerstag viel zu tun, so Haldemann.

Wer das nächste Gurtenfestival kaum abwarten kann, der soll sich das Datum bereits vormerken: Das 34. Gurtenfestival wird vom 13. bis 16. Juli 2017 stattfinden.

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