Suchmaschinen: Gut gedacht, schlecht gemacht
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SuchmaschinenGut gedacht, schlecht gemacht

Es klingt verlockend: Surfer sollen laut Google ihre Wörterbücher im Schrank stehen lassen können, weil Webseiten sich mit einem Klick übersetzen lassen. Die Realität ist ernüchternd.

von
hst

Google hat seine Toolbar für den Internet Explorer mit einer direkten Übersetzungsfunktion ausgestattet. Besucht der Anwender eine Webseite, welche in einer anderen Sprache als jener in seinen Standardeinstellungen erstellt wurde, fragt die Browsererweiterung, ob die Site übersetzt werden soll.

Im Kurztest von 20 Minuten Online konnte die Anwendung aber nicht überzeugen. Ein Beispiel ist im obigen Bild zu sehen. Hinzu kommt, dass Google im offiziellen Blog ankündigt, dass die Toolbar für danach angesurfte Seiten in derselben Sprache sofort die Übersetzung liefern soll. Dies funktionierte im zehn Test-Fällen aber kein einziges Mal.

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