Pinsel oder Schwämmchen?: Gut gepudert ist halb geschminkt
Aktualisiert

Pinsel oder Schwämmchen?Gut gepudert ist halb geschminkt

Der Griff zur Puderdose erfolgt oft unüberlegt. Corinne Tschan, Education Manager bei Bobbi Brown Schweiz, weiss, worauf es ankommt.

von
Nina Ladina Kurz

Wie finde ich die richtige Puderfarbe?

Corinne Tschan: Die Puder testet man am besten beim Übergang von Gesicht zum Hals. Mit einem Pinsel auf die Stelle aufgetragen sollte der Puder nicht erkennbar sein. Der oft gepriesene Farbtest auf dem Handrücken ist falsch und führt zur falschen Farbe.

Wie unterscheidet sich loser von gepresstem Puder?

Der lose Puder ist eher geeignet, um ein Make-up zu fixieren oder das Gesicht zu mattieren. Der gepresste Puder hingegen ist die praktische Variante für die Handtasche und für unterwegs. Viel wichtiger ist die Unterscheidung von deckendem und transparentem Puder.

Brigitte

Welchen würden Sie empfehlen?

Es kommt auf die Anwendung an. Ein deckender Make-up-Puder kann mit einem nassen Schwämmchen aufgetragen auch als Make-up dienen. Mit dem Pinsel aufgetragen, ist er ein deckender Puder. Der Transparente hingegen enthält nur wenig Farbpigmente und eignet sich deshalb besonders, um ein Gesicht zu mattieren.

Wann soll­­­te man zu mehrfarbigem Puder greifen?

Ich verwende mehrfarbigen Puder nur als Highlighter. Zum Beispiel als Aufheller der Wangenknochen. Das gleiche gilt beim Bronzing Powder: nie aufs ganze Gesicht auftragen!

Raten Sie jedem Hauttyp zur Verwendung von Puder?

Nein, Frauen mit sehr trockener Haut sollten eher ein für trockene Haut geeignetes Make-up oder eine getönte Tagescreme verwenden. Ebenfalls rate ich hier zu Rouge-Creme anstatt zu Rouge-Puder.

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