Biertest: Gute Nachricht für Biertrinker
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BiertestGute Nachricht für Biertrinker

Bier enthält viele gesunde Stoffe. Ein Stoff aus dem Hopfen soll gar vor Krebs schützen und bei Diabetes helfen.

von
whr

Wer mehrmals in der Woche ein Glas Rotwein trinkt, tut bekanntlich seiner Gesundheit etwas Gutes. Das könnte für Biertrinker auch gelten. Denn im Bier gibt es unzählige gesunde Stoffe. Einer der wichtigsten: Xanthohumol aus dem Hopfen. Laborversuche zeigen: Er kann das Wachstum von Krebszellen bremsen, die Knochen schützen oder auch bei Diabetes helfen.

Ein Test von 15 Bieren der Zeitschrift «Gesundheitstipp» zeigt: In ungefilterten, naturtrüben Bieren hat es am meisten Xanthohumol drin. Xanthohumol klebt an Partikeln, die beim Filtrieren verloren gehen. Aus diesem Grund enthalten die industriell hergestellten und filtrierten Lagerbiere auch weniger Vitamin B5 aus Hefezellen, wie der Test weiter zeigt.

Der Zürcher Präventiv-Mediziner David Fäh sagt zu «Gesundheitstipp»: «Je trüber ein Bier, desto mehr Pflanzenstoffe sind darin enthalten.» Für Reinhard Saller, Professor für Naturheilkunde an der Uni Zürich, ist deshalb klar: «Bier ist, in niedrigen Mengen getrunken, ein Plus für die Gesundheit.» Feldschlösschen schreibt dazu, jede Biersorte weise «stets unterschiedliche Werte auf». Heineken und Feldschlösschen sagen zudem, andere Untersuchungen hätten höhere Werte ergeben.

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Die Rangliste

Von den 15 getesteten Bieren enthält das Ninkasi Xantho von Locher mit 25,7 Mikrogramm pro Liter am meisten Xanthohumol, gefolgt von Eichhof Klosterbräu edeltrüb. Die Weizenbiere Felsenau Berner und Erdinger haben immerhin noch Werte von über 7 Mikrogramm pro Liter. Bei den filtrierten Lagerbieren steht Lager hell von Denner mit 9,9 Mikrogramm an der Spitze, Schlusslicht bildetet Heineken mit nur 0,9 Mikrogamm pro Liter.

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