21.11.2017 11:29

Längeres LebenGute Nachrichten für Hündeler

Wer einen Hund hat, muss regelmässig vor die Tür – bei jedem Wetter. Das kommt auch dem Menschen selbst zugute.

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Hunde machen ihr Herrchen oder Frauchen nicht nur glücklich, ...

Hunde machen ihr Herrchen oder Frauchen nicht nur glücklich, ...

iStock/Milos-kreckovic
... sie bescheren ihm auch ein gesünderes und längeres Leben, wie schwedische Forscher im Fachjournal «Scientific Reports» berichten.

... sie bescheren ihm auch ein gesünderes und längeres Leben, wie schwedische Forscher im Fachjournal «Scientific Reports» berichten.

iStock/Greg Bethmann
Der Abgleich der Gesundheitsdaten von rund 3,4 Millionen Schweden und dem schwedischen Hunderegister zeigte, dass die Fiffis bei ihren Herrchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senkten und dass Hundehalter viel seltener einen Herzinfarkt erlitten als Nicht-Hundehalter.

Der Abgleich der Gesundheitsdaten von rund 3,4 Millionen Schweden und dem schwedischen Hunderegister zeigte, dass die Fiffis bei ihren Herrchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senkten und dass Hundehalter viel seltener einen Herzinfarkt erlitten als Nicht-Hundehalter.

AFP/Philipp A. Kaufmann

Ein geringeres Allergierisiko, mehr Bewegung, und dazu wird regelmässig das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet, was für Wohlbefinden sorgt: Hunde tun dem Menschen wahrlich gut.

Doch nicht nur das. Wie Forscher der schwedischen Universität Uppsala in «Scientific Reports» berichten, verlängern die Vierbeiniger auch das Leben ihrer Besitzer.

Hundehalter leben länger

Für die Studie hat das Team um Mwenya Mubanga die Gesundheitsdaten von rund 3,4 Millionen Schweden zwischen 40 und 80 Jahren ausgewertet. Dazu warfen sie noch einen Blick auf das Hunderegister, in dem sämtliche Hündeler Schwedens geführt werden.

Die Auswertung zeigte, dass die Fiffis bei ihren Herrchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senkten – und dass Hundebesitzer deutlich seltener einen Herzinfarkt erlitten als Menschen ohne Hund.

Vor allem Singles profitieren

«Interessant ist, dass diese Schutzwirkung bei alleinstehenden Personen besonders stark war», sagt Mubanga in einer Mitteilung. Dies möglicherweise deshalb, weil die Hunde in Single-Haushalten die Rolle eines fehlenden Familienmitglieds einnehmen.

Eine andere Erklärung für dieses Phänomen: Die Tiere sorgen dafür, dass Herrchen oder Frauchen regelmässig vor die Tür geht und dort Kontakt zu anderen Menschen hat, was zum Wohlbefinden beiträgt.

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