Gute Noten für die OS
Aktualisiert

Gute Noten für die OS

Die Basler Behörden ziehen eine positive Bilanz der ersten zehn Jahre Orientierungsschule (OS). «Die OS wird den Anforderungen auf gleiche Bildungschancen gerecht», lobte Erziehungsdirektor Christoph Eymann. 41% der baselstädtischen Schüler stammen heute aus ausländischen Familien. In der OS werden alle Schüler individuell gefördert. Dazu wenden die Lehrer neue Lernformen wie beispielsweise Werkstattunterricht an. Ein weiteres Ziel ist der Selektionsaufschub von der vierten bis zur siebten Volksschulklasse. «Die leistungsabhängige Zuweisung von Zehnjährigen in verschiedene Schultypen ist heute nicht mehr üblich», erklärt Pierre Felder, Leiter Stab Schulen.

In Zukunft soll an der OS der Sprachunterricht stärker gefördert werden. Englisch muss spätestens ab 2006/07 obligatorisch sein.

(skn)

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