Aktualisiert 28.02.2012 11:35

Lebensmittelkontrolle

Gute Noten für Schweizer Fischverkäufer

In Schweizer Fischhandlungen und an den Fischtheken der Warenhäuser gibt es in der Regel frischen Fisch zu kaufen. Probleme gibt es bei der Rückverfolgbarkeit der Ware.

Insgesamt entsprachen nur 30 der 1500 untersuchten Produkte nicht den geltenden Frischekriterien. (Bild: colourbox.com)

Insgesamt entsprachen nur 30 der 1500 untersuchten Produkte nicht den geltenden Frischekriterien. (Bild: colourbox.com)

Gute Nachrichten für Fischliebhaber: Bei einer landesweiten Kontrolle mussten die Kantonschemiker nur wenige Fische beanstanden. Insgesamt entsprachen nur 30 der 1500 untersuchten Produkte nicht den geltenden Frischekriterien, wie die Kantonschemiker am Dienstag mitteilten. In 39 Fällen konnte zudem eine falsche Kennzeichnung nachgewiesen werden.

Grösser waren die Mängel bei der Rückverfolgbarkeit der angebotenen Waren: In 126 Fällen waren die Händler nicht in der Lage, die Herkunft und Kennzeichnung der verkauften Fische nachzuweisen. In zahlreichen Geschäften bemängelten die Kontrolleure zudem zu hohe Lagertemperaturen oder die ungenügende Wartung der Eismaschinen. Unter dem Strich gab es nur gerade bei 78 der 203 kontrollierten Geschäfte keinerlei Beanstandung.

Keine Gefährdung der Gesundheit

Andererseits habe es keinen gravierenden Fall gegeben, der eine sofortige Schliessung des Geschäfts nötig gemacht oder die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten gefährdet hätte, heisst es in der Mitteilung.

Durchgeführt wurden die Kontrollen im Herbst 2011 in über 200 Geschäften in der ganzen Schweiz, in welchen Frischfisch oder Fischfilets angeboten werden. Kontrolliert wurden neben Frische und Kennzeichnung die hygienischen Bedingungen der Räumlichkeiten, Anlagen und Geräte, die Aufbewahrungs- und Temperaturbedingungen sowie die Selbstkontrolle der Geschäfte.

(sda)

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