14.09.2016 03:59

Basel

Guter Sommer für Buvetten und Badis

Am Mittwoch stehen noch einmal alle Zeichen auf Sommer. Dann wird es kühler. Basler Buvetten, Glace-Verkäufer und Badis ziehen eine erste Bilanz.

von
fh
1 / 4
Die Buvetten sind nicht mehr aus Basel wegzudenken.

Die Buvetten sind nicht mehr aus Basel wegzudenken.

20 Minuten/fh
Andrang an einer Buvette am Unteren Rheinweg im Sommer 2015.

Andrang an einer Buvette am Unteren Rheinweg im Sommer 2015.

Keystone/Georgios Kefalas
Sobald das Wetter stimmt, füllen sich die begehrten Plätze.

Sobald das Wetter stimmt, füllen sich die begehrten Plätze.

Keystone/Georgios Kefalas

Die warmen Tage sind bald gezählt: Damit endet für die Basler Buvetten, Badis und Glace-Verkäufer die eigentliche Saison. Trotz der Schlechtwetterphase zu Beginn des Sommers ziehen die Betreiber aber eine positive Bilanz. «Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal geschlossen hatten», sagt Franziska Schenk, stellvertretende Chefin der Flora-Buvette.

Auch ihre Kollegen bei der Buvette Rhyschänzli sind zufrieden. Dank dem lang anhaltenden Sommer blicken auch sie auf eine erfolgreiche Zeit zurück. «Trotz eines eher ruhigen Starts war es eine gute Saison», sagt Bianca Hagist, stv. Geschäftsführerin.

Guter Sommer für Glace-Verkäufer

Nicht nur für die Buvetten-Betreiber, auch für die Glace-Verkäufer war es ein gutes Jahr. «Der bislang aussergewöhnlich sonnige Spätsommer ist für unser Geschäft von Vorteil», so Martin Müller, Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeit und Wohnen, zu der der Glacehersteller Gasparini gehört. Der August sei sogar noch stärker gewesen als im Rekordsommer 2015.

Vom August erfreut ist auch Andrea, Mitinhaberin des Eiscafés Acero. Obwohl das Geschäft durch die lange Regenzeit erst spät angelaufen ist, verkauft das Café nach wie vor viele Glaces. Bei den Leuten besonders beliebt sind die Sorten Basilikum, Moscow Mule und der Klassiker Schokolade. «Im Gesamtdurchschnitt betrachtet wird die diesjährige Bilanz jedoch eher schlecht ausfallen», vermutet Andrea.

Keine Verlängerung der Badesaison

Trotz verregnetem Start fällt die Bilanz 2016 für die Basler Gartenbäder durchschnittlich aus. Die Saison verlief laut Peter Howald, Leiter des Sportamts, «völlig normal.»

Eine Verlängerung der Badesaison, wie es das Gitterli in Liestal aufgrund des schönen Wetters macht, ist für Howald allerdings keine Option. Obschon das Sportbad des Gartenbads St.Jakob bis Ende Monat geöffnet bleibt, sei dies bei den anderen beiden Anlagen Eglisee und Bachgraben nicht möglich. In wenigen Wochen werden die Kunsteisbahnen Eglisee und Margarethen in Betrieb genommen – diesen übernehmen die Angestellten der beiden Bäder. «Es gibt Verpflichtungen, die lassen sich nicht aus der Welt schaffen, nur weil der Sommer mal Überstunden macht», erklärt Howald.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.