Johnson & Johnson in der Schweiz – «Guter Start» für Janssen-Impfstoff – Doch was kann er wirklich?
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Johnson & Johnson in der Schweiz«Guter Start» für Janssen-Impfstoff – Doch was kann er wirklich?

Seit Mittwoch wird der Janssen-Impfstoff von Johnson & Johnson im Kanton Aargau verimpft. Nicht nur Allergiker, die auf eine Impfung mit Pfizer und Moderna bisher verzichten mussten, freuen sich auf den Impfstoff, auch mRNA-Skeptiker trauen dem Vektorimpfstoff eher.

Im Kanton Aargau haben sich bereits bis Mittwochmorgen 700 Personen für die Impfung mit dem Vektorimpfstoff angemeldet. Auch in Schwyz kann man sich seit Mittwoch anmelden. Die Kantonsapothekerin beobachtet ein reges Interesse. Doch was kann der Impfstoff von Johnson & Johnson, was die beiden mRNA-Impfstoffe Moderna und Pfizer nicht können?

Der Janssen-Impfstoff basiert auf einer länger bekannten Technologie und muss nur ein Mal verabreicht werden. Besser als die beiden Impfstoffe Pfizer und Moderna ist er deswegen aber laut der leitenden Ärztin Esther Künzli vom Swiss Tropical and Public Health Institute nicht unbedingt. Der Impfstoff darf an alle über 18 verimpft werden, ausser an Schwangere. Angst um Unfruchtbarkeit muss man sich allerdings nicht machen. Laut der Zulassungsstudie schützt der Janssen-Impfstoff zu 66 % vor einer Erkrankung und verringert die schweren Verläufe um 85 %. Die Wirkung des Impfstoffs setzt erst nach 22 Tagen ein, das Covid Zertifikat gilt auch erst ab dann.

In den kommenden Tagen beginnen auch weitere Kantone damit, den Impfstoff zu verimpfen. Je nach Kanton erfolgen die Anmeldungen online oder über die Hausärzte und -ärztinnen.

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(Team Video News)

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