Aktualisiert 27.01.2011 08:59

PharmaindustrieGutes Ergebnis von Novartis

Der Schweizer Pharmamulti Novartis hat seine Zahlen fürs Jahr 2010 präsentiert: Es resultiert ein Reingewinn von fast zehn Milliarden Franken.

Novartis hat im Jahr 2010 einen fetten Gewinn von fast zehn Milliarden Franken eingestrichen.

Novartis hat im Jahr 2010 einen fetten Gewinn von fast zehn Milliarden Franken eingestrichen.

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat auch im Geschäftsjahr 2010 gut verdient: Als Wachstumsmotor erwiesen sich 2010 neu eingeführte Produkte. Diese steuerten 2010 ein Fünftel zum Umsatz bei.

Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 50,624 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dazu trug auch die vor vier Monaten voll konsolidierte Alcon mit 2,4 Mrd. Dollar bei. Novartis erzielte 2010 einen Gewinn von 9,969 Mrd. Dollar (9,41 Milliarden Franken). Das ist ein Plus von 18 Prozent. Das operative Ergebnis stieg um 15 Prozent auf 11,526 Mrd. Dollar.

Zum Wachstum hätten alle Divisionen beigetragen, hiess es weiter. In der Pharma-Division wurde mit jüngst eingeführten Produkten ein Umsatz von 10,4 Mrd. Dollar erzielt. Das macht ein Fünftel des Konzern-Umsatzes aus. Insgesamt stieg die Division Pharma um sieben Prozent auf 30,6 Mrd. Dollar.

Im vierten Quartal erzielte Novartis einen um 10 Prozent höheren Umsatz von 14,2 Mrd. Dollar. Der Pharma-Umsatz belief sich auf 7,773 Mrd. Dollar (21 Prozent).

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Novartis eine Fortsetzung des Wachstums. Auf Konzernebene werde bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum etwa um den zweistelligen Bereich erwartet.

Novartis schlägt den Aktionären eine höhere Dividende vor: Pro Aktie sollen 2.20 Fr. ausbezahlt werden, nach 2.10 Fr. vor einem Jahr. Mit den Zahlen hat Novartis die Markterwartungen beim Umsatz in etwa getroffen. (sda)

Novartis-Konzernchef Jimenez erhält 11,7 Mio. Franken

Das gute Geschäftsjahr von Novartis füllt auch das Portemonnaie der Chefs: Novartis Konzernchef Joe Jimenez hat für das vergangene Geschäftsjahr eine totale Vergütung von 11,7 Mio. Franken erhalten. Er ist damit der bestbezahlte Manager des Pharmakonzerns.

Im Vorjahr erhielt Jimenez total 7,3 Mio. Franken, wie dem Geschäftsbericht 2010 zu entnehmen ist. Im Vorjahr amtete er allerdings noch nicht als CEO.

Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella verdiente für 2010 insgesamt 7,95 Mio. Franken. Damit liegt die Entschädigung deutlich unter den 20,5 Mio. Franken des Vorjahres. Damals hatte Vasella allerdings noch die Doppelfunktion von Chef und VR-Präsident inne.

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