Deutscher Cup: Gygax und Frei fallen positiv auf
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Deutscher CupGygax und Frei fallen positiv auf

Ohne Brillanz haben sich die Bayern resultatmässig für die 2:5-Schlappe vom Wochenende rehabilitiert. In den 1/16-Finals des DFB-Cup schlugen sie Zweitligist Nürnberg 2:0. Klose und Borowski erzielten die Tore für die Bayern, Daniel Gygax gehörte bei Nürnberg zu den Besten.

Früh brachte Miroslav Klose den Favoriten nach einem Zuspiel des neuverpflichteten Italieners Massimo Oddo in Führung (7.). Den Sieg sicherte Tim Borowski erst in der 68. Minute; dem Treffer des früheren Bremers war immerhin eine der wenigen schönen Aktionen des Meisters vorangegangen. Ottl und Toni kombinierten sich durch den Strafraum, bevor Borowski den Ball ins leere Tor schiessen konnte. Den grössten Applaus hatte es vom kritischen Münchner Publikum für die Bayern aber schon in der 65. Minute gegeben: Franck Ribéry gab nach dreimonatiger Verletzungspause nach dem Riss des Syndesmoseband sein Comeback.

Gygax mit guten Szenen

Die unterklassigen Nürnberger waren wie erwartet die schlechtere Mannschaft, hatten aber auch Chancen zum Ausgleich. Und wenn die Franken vor das Tor von Bayern-Keeper Rensing kamen, hatte meist Daniel Gygax die Füsse im Spiel. Der Schweizer agierte auf dem rechten Flügel auffällig und schlug einige gefährliche Flanken. Selbst hatte er in der 24. Minute eine gute Gelegenheit zum 1:1.

Alex Frei 120 Minuten im Einsatz

Ein Treffer von Diego Klimowicz in der 103. Minute entschied für Borussia Dortmund und gegen Lucien Favres Hertha Berlin. Dank des 2:1 machten die Dortmunder einen kleinen Schritt aus der (Mini- )Krise, in die sie letzte Woche mit zwei Niederlagen gegen Udinese (0:2) und Hoffenheim (1:4) innerhalb von drei Tagen gerutscht waren. Alex Frei spielte erstmals seit seiner Knieverletzung an der EM eine Partie durch, dies sogar 120 Minuten lang, und traf nach sieben Minuten mittels Foulpenalty zum 1:0.

Oberneuland, der letzte im Cup verbliebene Amateurverein, war gegen Bundesligist Wolfsburg chancenlos und verlor 0:7. Der bosnische Internationale Edin Dzeko schoss vier Tore für den Favoriten, dessen Keeper Diego Benaglio in keiner Weise geforderte wurde. Weil der Sportplatz von Regionalligist Oberneuland über kein Flutlicht verfügt, wurde die Partie auf einem Nebenplatz des Bremer Weserstadions ausgetragen. Auf Spielfeld 11 interessierten sich nicht mal 3000 Zuschauer für den letzten richtigen Kampf David gegen Goliath im diesjährigen Cup-Wettbewerb, der schon nach 26 Minuten und nach den ersten drei Wolfsburger Toren entschieden war.

(si)

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