Kanton Zürich: Gymi-Lehrer müssen künftig mehr arbeiten
Aktualisiert

Kanton ZürichGymi-Lehrer müssen künftig mehr arbeiten

Das Verwaltungsgericht hat eine Klage des Mittelschullehrpersonenverband Zürich (MVZ) abgelehnt. Es sei rechtens, die Zahl der Lektionen zu erhöhen.

Die Änderungen betreffen die sprachlichen Fächer. (Symbolbild)

Die Änderungen betreffen die sprachlichen Fächer. (Symbolbild)

Keystone/Armin Weigel

Die Zürcher Gymi-Lehrerinnen und -Lehrer blitzen beim Verwaltungsgericht ab: Wie aus dem am Freitag publizierten Urteil hervorgeht, darf die Zahl der Lektion erhöht werden.

Der Zürcher Regierungsrat hatte im Juni 2016 als Sparmassnahme im Rahmen von «Lü16» beschlossen, dass Mittelschullehrer in den Fächern Deutsch und moderne Fremdsprachen mehr arbeiten müssen.

4 Millionen mehr in der Kasse

Für ein Vollzeitpensum sollen sie neu - wie bereits seit einigen Jahren die Gymi-Lehrer für Mathematik, Naturwissenschaften und alte Sprachen auch - 23 Lektionen unterrichten. Bisher waren es 22.

Ausserdem sollen die Gymi-Lehrer während der dreiwöchigen Hauswirtschaftskurse nicht mehr frei haben. Mit den getroffenen Massnahmen, die auf Sommer 2017 in Kraft treten sollen, will der Regierungsrat vier Millionen Franken pro Jahr einsparen. (sda)

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