Gysi will mit mit WASG zusammenspannen
Aktualisiert

Gysi will mit mit WASG zusammenspannen

Der frühere PDS-Chef Gregor Gysi hat davor gewarnt, dass PDS und Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) bei der bevorstehenden Bundestagswahl gegeneinander antreten.

«Das wäre völliger Unsinn» und würde eine Schwächung der Linken bedeuten, zitierte die Chemnitzer «Freie Presse» Gysi am Donnerstag. An der Wahl könne sich nur eine der beiden Parteien beteiligen, und dafür komme nur die PDS in Frage, betonte er. Gysi schlug der WASG eine Kooperationsvereinbarung mit einer Vereinigungsperspektive vor.

Er schloss nicht aus, dass PDS-Kandidaten im Westen zu Gunsten der WASG verzichteten. Gysi bescheinigte der WASG aber noch viele Schwächen». Bei der ersten Wahl in Nordrhein-Westfalen 2,2 Prozent zu erreichen, sei nicht schlecht, aber auch «kein Ergebnis, bei dem man in einen Rausch verfallen müsste», wurde er zitiert. (dapd)

Deine Meinung