H&M: Mehr Gewinn – und Wachstum in den USA
Aktualisiert

H&M: Mehr Gewinn – und Wachstum in den USA

Der Modediscounter H&M weist für das dritte Quartal sehr gute Zahlen aus. Trotz Preisnachlässen stieg die Bruttomarge auf den höchsten Stand der Firmengeschichte.

H&M feierte im dritten Quartal die Eröffnung der 1000. Boutique. Dank den sehr guten Verkaufszahlen kündigten die Schweden für das vierte Quartal weitere 65 Eröffnungen an.

Vor Steuern erwirtschaftete H&M zwischen Juni und August einen Gewinn von 419 Millionen Franken (Vorjahr: 355 Millionen Franken). In der Schweiz stieg der Umsatz der 46 H&M-Filialen in den ersten neun Monaten des Jahres um gut 7 Prozent auf 444,6 Millionen Franken. Der Umsatzim letzten Quartal erhöhte sich gar um 14 Prozent auf 150 Millionen Franken. Ein besonders starkes Wachstum konnte in den USA realisiert werden: Im dritten Quartal resultierte ein Umsatzplus von 27 Prozent. Zum ersten Mal konnte H&M mit Karl Lagerfeld einen Star-Couturier für eine Kollektion verpflichten. Die exklusiven Stücke sind ab dem 12. November in grösseren Filialen erhältlich.

Schild-Übernahme frisst 250 Jobs

Das Modeunternehmen Schild übernimmt die 17 Spengler-Filialen per 1. Oktober auch operativ. 600 Spengler-Angestellte, darunter 80 Lehrlinge, wechseln zu Schild. Früher war noch die Rede von 18 Filialen. Inzwischen wurde aber die Filiale in Winterthur-Seen geschlossen. Rund 250 Angestellte verlieren wegen der Restrukturierung den Job. Nach der Fusion erwartet die Luzerner Schild-Gruppe 2005 eine Umsatzsteigerung von 20%.

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