Gladbach verliert 2:3 - Haaland verschiesst Penalty – BVB gewinnt trotzdem
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Gladbach verliert 2:3Haaland verschiesst Penalty – BVB gewinnt trotzdem

Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg haben ihre Pflichtaufgaben gelöst und sorgen für einen harten Kampf um die Champions-League-Plätze in der Fussball-Bundesliga.

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Haaland verschiesst zwar einen Penalty, der BVB ist jedoch trotzdem erfolgreich. 

Haaland verschiesst zwar einen Penalty, der BVB ist jedoch trotzdem erfolgreich.

Christoph Koepsel/Getty Pool/dpa
Allerdings gewann auch Wolfsburg seine Partie und der BVB liegt noch immer deutlich hinter einem Champions-League-Platz. 

Allerdings gewann auch Wolfsburg seine Partie und der BVB liegt noch immer deutlich hinter einem Champions-League-Platz.

AFP

Darum gehts

  • Vier Bundesligaspiele fanden am Mittwochabend statt.

  • Der BVB gewann gegen Union Berlin.

  • Mainz sicherte sich wertvolle Punkte gegen Bremen.

  • Gladbach gab eine 2:0-Führung aus der Hand.

Dortmund – Union Berlin 2:0

Drei Spiele, drei Siege – Borussia Dortmund hat die jüngste Aufholjagd fortgesetzt und darf weiter auf eine Rückkehr in die Champions League hoffen. Mit dem 2:0 (1:0) über Union Berlin wahrte das Team von Trainer Edin Terzic den Vier-Punkte-Rückstand auf Rang vier. Im leeren Signal Iduna Park trafen Marco Reus (27. Minute) und Raphael Guerreiro (88.) am Mittwoch zum verdienten Erfolg. Wie schon bei den beiden vergangenen Partien gegen Stuttgart (3:2) und Bremen (4:1) gab sich der BVB keine Blösse. Bei den Dortmundern standen Marwin Hitz und Manuel Akanji in der Startelf. Auch die Gäste bleiben trotz der siebten Saisonniederlage im Rennen um einen europäischen Wettbewerb.

Hoffenheim – Gladbach 3:2

Borussia Mönchengladbach hat sich bei der Aufholjagd auf die Europa-League-Plätze einen dicken Patzer geleistet. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose unterlag am Mittwochabend in der Fussball-Bundesliga nach einer 2:0-Pausenführung noch mit 2:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim. Alassane Plea (25. Minute) und Valentino Lazaro (45.+1) trafen im leeren Sinsheimer Stadion zunächst für die Gäste. Andrej Kramaric (48./65.) mit seinem 15. und 16. Saisontor sowie Ihlas Bebou (60.) drehten die Partie für die TSG nach der Pause.

Damit verpassten die zuvor in vier Spielen ungeschlagenen Gladbacher die Chance, vor dem viertletzten Spieltag auf einen Punkt an den Sechsten Bayer Leverkusen heranzurücken. Die personell gebeutelten Hoffenheimer beseitigten die wohl letzten Zweifel am Klassenverbleib und gewannen erstmals nach fünf sieglosen Partien.

Stuttgart – Wolfsburg 1:3

Der VfL Wolfsburg ist zurück auf dem besten Weg in Richtung Champions League. Nach zuvor zwei Niederlagen setzten sich die Niedersachsen am Mittwochabend in einer turbulenten Partie der Fussball-Bundesliga mit 3:1 (2:0) beim VfB Stuttgart durch. Xaver Schlager (13. Minute), Torjäger Wout Weghorst (29.) und Yannick Gerhardt (65.) trafen für die Gäste, die im direkten Duell mit Verfolger Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) die Königsklasse so gut wie perfekt machen könnten.

Den lange so begeisternden Stuttgartern dagegen geht auf den letzten Metern der Saison der Schwung verloren. In einem von zahlreichen Top-Chancen geprägten Spiel fehlten dem Team von Trainer Pellegrino Matarazzo vor allem zwei Dinge: defensive Stabilität und offensive Effizienz. Passend dazu verschoss Philipp Förster (26.) einen Handelfmeter, selbst den Nachschuss setzte der Mittelfeldspieler unbedrängt über das Tor. Nur Gonzalo Castro traf in der Nachspielzeit.

Bremen – Mainz

Nach der sechsten Niederlage in Serie wird es für Werder Bremen im Abstiegskampf der Fussball-Bundesliga wieder richtig eng. Die Grün-Weissen verloren am Mittwochabend das Kellerduell gegen den FSV Mainz 05 mit 0:1 (0:1) und stellten damit einen Negativrekord in ihrer Club-Geschichte auf. Seine Gemütslage sei «ziemlich beschissen», sagte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann bei Sky.

Die Mainzer blieben dagegen zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen und zogen in der Tabelle an den Bremern vorbei. «Das ist eine bittere Niederlage für uns», sagte Baumann und räumte ein, dass es «sehr, sehr schwer wird und dass wir nun punkten müssen».

(dpa/fss)

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