Aktualisiert 16.05.2007 15:42

Haar-Räuber in Birma auf Zopfjagd

In Birma boomt das Geschäft mit menschlichem Haar. Die Preise für den «Rohstoff» stiegen binnen kurzer Zeit um 25 Prozent auf umgerechnet rund 165 Franken pro Pfund.

Die Haare würden vor allem nach China exportiert. Geschäfte für Echthaar sind in letzter Zeit rund um Rangun regelrecht aus dem Boden geschossen. Für viele arme Frauen ist dies eine lukrative Einnahmequelle geworden. Sie verkaufen ihre Haarpracht auf offener Strasse, um mit dem Geld das Nötigste für ihre Familien zu kaufen.

In Rangun machten zudem Gerüchte die Runde, dass Haarräuber Jagd auf Frauen mit langen Zöpfen machten. Einwohner halten das aber für unwahrscheinlich.

Frauen hätten die Haare in der Öffentlichkeit immer hoch gebunden. Manche Frauen aber verkauften ihre Haare und erklärten ihren Familie aus Scham, sie seien Opfer eines Überfalls geworden. (sda)

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