Anne Hathaway: «Haare abschneiden ist grauenhaft»
Aktualisiert

Anne Hathaway«Haare abschneiden ist grauenhaft»

Hollywoodstar Anne Hathaway rührt das Publikum im Musical «Les Misérables» zu Tränen. Für ihre Rolle erhielt sie ihre zweite Oscar-Nomination. 20 Minuten hat mit ihr gesprochen.

von
Raya AbiRached

Videoreportage zur Musicalverfilmung «Les Misérables». Im Interview spricht die für einen Oscar nominierte Anne Hathaway über das grösste Opfer für ihre Rolle.

Anne Hathaway, Gratulation zur Oscar-Nomination. Worüber freuen Sie sich als Anwärterin besonders?

Anne Hathaway: Da ich bereits nominiert war, weiss ich welche grossartige Erfahrung das ist. In anderen Jahren war ich nicht nominiert und liebte meine Filme trotzdem. Gerade lasse ich alles auf mich zukommen und spreche in der Zwischenzeit über meinen schönen Film.

Bietet er etwas, das dem Musical fehlte?

Unsere Hauptinspirationsquelle war das Buch, besonders bei einigen Details, die im Musical keinen Platz mehr hatten. In einer Szene will Marius die Barrikade sprengen, das kommt im Musical nicht vor.

Sie singen im Film selbst. Was ist Ihr persönliches Lieblingslied?

Eindeutig «Bring Him Home». Mir fehlen die Worte zur Beschreibung, weil das Lied so schön und gefühlvoll ist. Jeder von uns spürt hoffentlich einmal in seinem Leben eine derart starke Liebe, dass er Gott darum bittet, diese geliebte Person zu beschützen.

Für Ihre Rolle liessen Sie sich sogar Ihre echten Haare kurz schneiden…

Darauf hatte ich mich emotional nicht vorbereitet, was ein Fehler war. Als der Tag kam, zitterte ich. Ich wollte einfach nicht mehr. Ich wusste, die Haare abschneiden ist grauenhaft!

Wie haben Sie ihre Ängste überwunden?

Zunächst versuchte ich einen positiven Aspekt darin zu finden, aber das gelang mir einfach nicht. Als die Haare schliesslich ab waren, fühlte ich mich gar nicht so schlimm (lacht).

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