Olympia-Held Cologna: «Habe das erste Gold noch nicht einmal verdaut»
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Olympia-Held Cologna«Habe das erste Gold noch nicht einmal verdaut»

Dario Cologna läuft die Konkurrenz erneut in Grund und Boden. Seine Machtdemonstration über 15 km klassisch kann der Bündner selbst kaum fassen.

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Dario Cologna versetzt die Konkurrenz zum zweiten Mal in Angst und Schrecken! Der Bündner läuft über 15 km klassisch überlegen zu Gold und sichert sich damit seine zweite Goldmedaille in Sotschi.

Schon wieder Gold, schon wieder eine eindrückliche Demonstration seiner Stärke: Cologna wusste kurz nach seiner triumphalen Zieleinfahrt selbst nicht, wie es um ihn geschah. «Unglaublich. Ich habe das Skiathlon-Gold vom vergangenen Sonntag noch nicht einmal richtig verdaut und jetzt kommt schon das nächste Gold», beschrieb der Münstertaler seine Gefühlslage gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

Wie schon im Skiathlon wusste Cologna seine Stärken im zweiten Teil des Rennens auszuspielen. «Ich habe gewusst, dass das Rennen im zweiten Teil während des langen Aufstiegs entschieden wird. Darauf war ich eingestellt und so hatte ich genügend Kraft dafür.»

«Zugpferd» Olsson

Zu Beginn kam Cologna nicht recht auf Touren: «Ich bin nicht so gut gestartet, merkte dann aber, dass ich schneller werde. Das ist immer ein gutes Zeichen.» Nach dem verhältnismässig schwachen Start hatte Cologna bald ein «Zugpferd»: Er heftete sich an die Fersen von Johan Olsson. Der Schwede war unmittelbar vor dem Schweizer gestartet und wurde von diesem eingeholt. Bis auf die Zielgerade fuhr Cologna in Olssons Windschatten. «Das war für mich sehr wichtig», bedankte sich Cologna beim Schweden, der sich die Silbermedaille holte.

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