Dean Kukan: «Habe grosse Erwartungen» – Schweizer NHL-Spieler ist zurück beim ZSC

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Dean Kukan«Habe grosse Erwartungen» – Schweizer NHL-Spieler ist zurück beim ZSC

Die ZSC Lions verstärkten sich auf die neue Saison mit einem verlorenen Sohn, dem 68-fachen Schweizer Nationalspieler Dean Kukan. Der 29-jährige NHL-Rückkehrer freut sich auf das neue ZSC-Stadion. 

von
Adrian Hunziker
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Dean Kukan ist zurück bei den ZSC Lions. 

Dean Kukan ist zurück bei den ZSC Lions. 

IMAGO/Andreas Haas
In der Champions Hockey League hat Kukan für die Lions bereits seine ersten Partien bestritten. 

In der Champions Hockey League hat Kukan für die Lions bereits seine ersten Partien bestritten. 

Patrick Straub/freshfocus
Der 29-Jährige beendete in diesem Sommer sein Abenteuer in der NHL, verliess die Columbus Blue Jackets und schloss sich seinem Jugendverein an. 

Der 29-Jährige beendete in diesem Sommer sein Abenteuer in der NHL, verliess die Columbus Blue Jackets und schloss sich seinem Jugendverein an. 

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Darum gehts

Mit 18 zog er von der Schweiz nach Schweden, um dort seine Hockey-Karriere so richtig zu lancieren. Vier Jahre später zog es Dean Kukan in die NHL. Nun ist der 29-Jährige nach elf Jahren im Ausland zurück und verstärkt die ZSC Lions, seinen Jugendverein. Einen Fünfjahresvertrag hat er bei den Zürchern unterschrieben und gibt sich kämpferisch kurz vor Saisonstart. 

«Ich habe grosse Erwartungen mit diesem Team. Zuerst wollen wir es in die Playoffs schaffen und danach kann alles passieren. Es ist wichtig, dass wir die ersten Partien gut spielen und uns Punkte sichern», sagt Kukan in den Katakomben des neuen Lions-Stadions, der Swiss-Life-Arena in Altstetten. Zwar starten die Lions am Mittwoch bereits in die neue National-League-Saison in Rapperswil, doch das erste Heimspiel im neuen schmucken Stadion muss noch warten – lange warten. Erst am Dienstag, 18. Oktober, dürfen die Zürcher Fans ihr neues Bijou beim Spiel gegen Fribourg offiziell einweihen. 

«Die Vorfreude ist riesig»

Das Team darf aber bereits seit einer Woche in der Arena trainieren, «das ist wirklich cool, auch hier in der Trainingshalle, das macht viel Freude», sagt der Verteidiger. Aber es dauere ja noch ein Weilchen, bis sie hier spielen dürften. «Die Vorfreude auf die erste Partie ist jedoch riesig.»

Für den gebürtigen Volketswiler war eine Rückkehr nach Zürich naheliegend. Zudem war der ZSC der erste Verein, der ihn kontaktierte, als sich eine Rückkehr in die Schweiz abzeichnete. Nach der Kontaktaufnahme war für Kukan schnell klar, «dass ich hierher zurückkehre. Es gab schon noch Anfragen von anderen Vereinen, aber da hatte ich den Vertrag mit dem ZSC bereits unterschrieben.»

172 Spiele in der NHL

Er hat bei den Zürchern alle Juniorenstufen durchlaufen und konnte viele Erfahrungen sammeln. «Das ist eine Weile her, aber nun freue ich mich, zurück zu sein und mit ein paar Jungs, mit denen ich noch bei den Junioren gespielt habe, beim ZSC in einem Team zu spielen», sagt ein gut gelaunter, 68-facher Schweizer Nationalspieler, der über das Thema NHL nicht mehr viele Worte verlieren mag.

Nach 172 Spielen für die Columbus Blue Jackets in der besten Hockey-Liga der Welt entschied sich Kukan dazu, die USA zu verlassen. Bereuten tut er dies keineswegs, er hat mit dem Kapitel NHL abgeschlossen. «Mein Fokus liegt ganz auf den ZSC Lions. Ich habe in Nordamerika gute Erfahrungen gemacht, habe noch einige Kollegen, die dort spielen, aber nun spiele ich zu 100 Prozent für Zürich.» 

Nicht nur auf dem Papier gut aussehen

Wie des Öfteren in den vergangenen Jahren gehören die ZSC Lions auch dieses Mal zu den Anwärtern auf den Meistertitel, das ist Kukan bewusst. Ganz Profi spielt er die Favoritenrolle anderen Clubs zu. «Zug gehört natürlich zu den besten Teams, der EVZ ist zweimal in Serie Meister geworden, das muss man respektieren.» Aber auch der ZSC habe eine gute Mannschaft zusammen.

Kukan gibt zu bedenken: «Es muss nicht nur auf dem Papier gut aussehen. Aber so, wie es jetzt aussieht, haben wir gute Chancen, eine starke Saison zu spielen.» Die Fans dürfen gespannt sein, was für eine Falle die Löwen nach acht Auswärtspartien an ihrem ersten Heimspiel in der Swiss-Life-Arena abgeben werden – historisch wird es allemal. 

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