Wahlen 2011: Haben Sie so viel Profil wie Patrick Frey?
Aktualisiert

Wahlen 2011Haben Sie so viel Profil wie Patrick Frey?

Für Kabarettist Patrick Frey sind Politiker ideale Humor-Lieferanten. Beim Wählen versteht er aber keinen Spass: Er wählt linke, junge Frauen. Und Sie? Vergleichen Sie Ihr politisches Profil mit Frey!

von
isa

Herr Frey, gehen Sie wählen?

Patrick Frey: Ja, weil ich in einer Demokratie lebe, werde ich wählen – schriftlich und möglichst frühzeitig, damit mich die nervtötende Wahlpropaganda in den Medien möglichst wenig beeinflussen kann.

Waren Sie schon immer politisch interessiert?

Ja. Erstens, weil alles, oder jedenfalls fast alles, politisch ist. Und zweitens, weil Politiker hervorragende Humor-Lieferanten sind.

In welchen Bereichen soll die Politik mehr tun?

Der grösste Handlungsbedarf liegt sicher bei den komplexen gesellschaftlichen Auswirkungen der Globalisierung. Anstatt unterschwellige Ressentiments und Ängste zu schüren, das Land mit volksverhetzenden Plakaten zuzukleben um damit ein konstantes Wahlmarketing zu betreiben, sollte die Politik Verzerrungen der Machtverhältnisse ausgleichen, Ungerechtigkeiten beseitigen und mit weisen und zugleich pragmatischen Entscheidungen dafür sorgen, dass die Gesellschaft nicht auseinanderbricht. Sollte sie.

Welches sind Ihre Lieblingspolitiker?

Eigentlich Pascale Bruderer (SP) und Ursula Wyss (SP). Sie sind beide sehr klug, undogmatisch und charmant. Aber ich mag auch so unabhängige Polterer wie Otto Ineichen (FDP). In diesem Herbst wähle ich allerdings vorwiegend jung, weiblich und grün: Anna Stünzi, Monika Bätschmann, Cordula Bieri, Christina Hug. Grün ist die Hoffnung. Und komplementär dazu ein wenig Rot: Linda Bär von der Juso.

Vergleichen Sie sich mit Patrick Frey!

Auf myVote, der Wahlplattform von 20 Minuten Online, können Sie Ihr politisches Profil mit jenem von Patrick Frey vergleichen. Zuvor müssen Sie aber hier in wenigen Schritten Ihr politisches Profil erstellt haben.

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