Aktualisiert 27.07.2015 08:41

Pro und KontraHaben TV-Lieben überhaupt eine Chance?

Bei «Die Bachelorette» lernten sich Frieda und Christian kennen und lieben. Jetzt ist schon wieder Schluss. 20 Minuten diskutiert, ob Liebe vor TV-Kameras möglich ist.

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los/lia
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In der Kuppelshow «Die Bachelorette» lernten sich Christian und Frieda kennen und lieben. Doch jetzt ist schon wieder alles aus und vorbei.

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Via Facebook hagelt es jetzt bittere Vorwürfe gegen die Single-Frau.

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Ob Frieda mit dem Zweitplatzierten Marc (l.) tatsächlich die Liebe gefunden hätte? Oder war alles tatsächlich reine Berechnung?

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«Mir geht es schlecht», verriet Christian 20 Minuten. Nach nur vier Monaten Beziehung mit seiner Bachelorette Frieda Hodel ging die Liebe in die Brüche. Keine Seltenheit. Weder bei Bachelor Lorenzo Leutenegger, Vujo Gavric noch bei Rafael Beutl war der TV-Amor erfolgreich. Warum bloss oder logisch? In der Redaktion sind die Meinungen gespalten.

Kontra: «Reines Business auf Kosten anderer»

Von Lorena Sauter, Reporterin Unterhaltung

Ob «Bauer, ledig, sucht», «Der Bachelor» oder «Die Bachelorette» – Kuppelshows im TV boomen. Beinahe pausenlos kommentiert eine Off-Stimme mit schnulzigen Worten die öffentliche Liebes-Suche. Zugegeben: Die gebrochenen, verzweifelten und so-fest-die-Liebe-finden-wollenden Singles unterhalten mich grossartig. Stichwort: Beate. Aber im Fernsehen die Liebe seines Lebens finden? Ernsthaft? Das glaubt doch kein Kind. Ein Date am Strand vor zahlreichen Kameraleuten oder ein inniger Kuss, ausgelöst durch eine Regieanweisung; wie unnatürlich! Was als grosse Gefühlsduselei angepriesen wird, ist reines Business auf Kosten anderer. Kuppelshows unterhalten – und bescheren meist gute Quoten. Mit der wahren Liebe hat das definitiv nichts zu tun.

Pro: «Es gibt Beispiele, die zeigen ‹Es geht!›»

Von Julia Panknin, Redaktorin Unterhaltung

Klar sind Trash-Formate wie «Adam sucht Eva» und «Der Bachelor» vor allem für eins gemacht: Das Publikum dank Fremdschäm-Faktor zu unterhalten. Das muss aber doch nicht heissen, dass die Kandidaten sich nicht ineinander verlieben können – schliesslich sind das auch nur Menschen. Oder wie erklärt man sich die Tatsache, dass sich die erste deutsche Bachelorette, Anna Hofbauer, heute mit ihrem Auserwählten Marvin eine Wohnung teilt? Oder auch Sarah Engels und Pietro Lombardi. Wenn wir ehrlich sind, dachten wir nach dem grossen «DSDS»-Finale alle, dass die angeblichen Gefühle zwischen den beiden reine PR sind. Heute sind die beiden jedoch verheiratet und haben ein Baby. In der Show gings zwar eigentlich ums Singen, das mit der Liebe hat aber trotzdem funktioniert. Ich sage: «Alles kann, nichts muss, aber es geht!»

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