Namenswechsel: Haben wir Orange bald vergessen?
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NamenswechselHaben wir Orange bald vergessen?

Orange ist jetzt Salt. Noch ist das für viele gewöhnungsbedürftig. Doch prominente Beispiele zeigen: Schon bald dürften wir den alten Namen vergessen haben.

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laf/kwo
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Der Schweizer Mobilfunkanbieter Orange hat sich umtaufen lassen. Der neue Name ist Salt. In der Vergangenheit haben schon viele Firmen in der Schweiz den Namen geändert. In der Diashow zeigen wir Ihnen einige davon.

Der Schweizer Mobilfunkanbieter Orange hat sich umtaufen lassen. Der neue Name ist Salt. In der Vergangenheit haben schon viele Firmen in der Schweiz den Namen geändert. In der Diashow zeigen wir Ihnen einige davon.

Keystone/Ennio Leanza
Auch bei der Mobilfunk-Konkurrenz gab es schon Umbenennungen. Sunrise (im Bild CEO Libor Voncina) hiess bis 2001 Diax.

Auch bei der Mobilfunk-Konkurrenz gab es schon Umbenennungen. Sunrise (im Bild CEO Libor Voncina) hiess bis 2001 Diax.

Keystone/Steffen Schmidt
1994 entstand aus verschiedenen selbstständigen Kabelnetzgesellschaften das Unternehmen Cablecom, das den Unternehmen Siemens, VEBA und Swisscom gehörte. Heute gehört das Unternehmen der Firma Liberty Global, die dem Namen Cablecom das Kürzel UPC voranstellte.

1994 entstand aus verschiedenen selbstständigen Kabelnetzgesellschaften das Unternehmen Cablecom, das den Unternehmen Siemens, VEBA und Swisscom gehörte. Heute gehört das Unternehmen der Firma Liberty Global, die dem Namen Cablecom das Kürzel UPC voranstellte.

Keystone/Walter Bieri

Bevor es Salt gibt, muss Orange verschwinden: Die rund 90 Shops bleiben wegen Umbauarbeiten am Freitag und Samstag geschlossen. Ebenso geht die Orange-Website offline, «um dem Online-Auftritt der Marke den letzten Schliff zu geben», wie das Unternehmen schreibt. Die ersten Shops im neuen Look werden am Sonntag ihre Türen öffnen. Bis Montag sollen sowohl alle Shops als auch die indirekten Verkaufsstellen umgerüstet sein.

Doch werden sich auch die Kunden an den neuen Namen gewöhnen, den der Mobilfunkanbieter sich gegeben hat? Allgemein gilt laut Experten: Kunden gewöhnen sich schnell an neue Bezeichnungen. «Zahlreiche Marken haben schon ihren Namen geändert. Allein, dass uns spontan immer nur wenige einfallen, zeigt, wie schnell wir uns umgewöhnen», erklärt Anne Herrmann, Dozentin für Wirtschaftspsychologie. Gerade in der Mobilfunkbranche gibt es gute Beispiele hierfür. In der Schweiz verschwand 2001 die Marke Diax und wurde zu Sunrise. In Deutschland wurde aus Viag Interkom neu O2 oder aus E-Plus Base.

«Google» hiess einmal «Backrub»

Auch international gibt es Firmen, die nicht immer diesen Namen getragen haben. Das wohl prominenteste Beispiel: Google. Der Internetriese hiess bei seiner Gründung 1996 «Backrub» – was auf Deutsch «Rückenmassage» bedeutet. 1998 benannte er sich in Google um. Auch Yahoo hatte bei Beginn einen etwas unprofessioneller klingenden Namen: «Jerrys Guide to the World Wide Web».

Sehen Sie oben in der Bildergalerie Beispiele von Firmen, die mit neuem Namen Erfolg hatten.

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