IT-Systeme down - Hacker greifen Schweizer Privatklinik an
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IT-Systeme downHacker greifen Schweizer Privatklinik an

Die Privatklinik-Gruppe Pallas wurde Opfer eines Cyberangriffs. Alle Informatik-Systeme sind down.

von
Noah Knüsel
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Alle IT-Systeme der Schweizer Pallas-Klinikgruppe sind seit Donnerstag down. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass das Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden sei.

Alle IT-Systeme der Schweizer Pallas-Klinikgruppe sind seit Donnerstag down. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass das Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden sei.

Screenshot Pallas Kliniken
Die Systeme seien verschlüsselt worden. Das Unternehmen stehe in Kontakt mit Behörden und Sicherheitsdienstleistern, so die Sprecherin weiter. Wer die Klinikgruppe angegriffen habe, sei aber noch nicht bekannt. 

Die Systeme seien verschlüsselt worden. Das Unternehmen stehe in Kontakt mit Behörden und Sicherheitsdienstleistern, so die Sprecherin weiter. Wer die Klinikgruppe angegriffen habe, sei aber noch nicht bekannt.

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Um heikle Daten zu schützen, seien alle Informatik-Systeme heruntergefahren worden, heisst es beim Unternehmen: «Patientendaten waren nie in Gefahr», sagt die Sprecherin. Die Versorgung der Patienten sei zudem immer gewährleistet gewesen. 

Um heikle Daten zu schützen, seien alle Informatik-Systeme heruntergefahren worden, heisst es beim Unternehmen: «Patientendaten waren nie in Gefahr», sagt die Sprecherin. Die Versorgung der Patienten sei zudem immer gewährleistet gewesen.

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Darum gehts

  • Eine Schweizer Klinikgruppe wurde gehackt.

  • Die Systeme seien verschlüsselt worden, sagt eine Sprecherin.

  • Patientendaten seien aber nicht betroffen.

Seit Donnerstag sind die IT-Systeme der Schweizer Privatklinik-Gruppe down. Auf der Website des Unternehmens heisst es: «Wir sind aktuell nur telefonisch erreichbar. Wir bitten um Entschuldigung.»

Eine Sprecherin bestätigte gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass das Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden sei. Die Systeme seien verschlüsselt worden. Das Unternehmen stehe in Kontakt mit Behörden und Sicherheitsdienstleistern, so die Sprecherin weiter. Wer die Klinikgruppe angegriffen habe, sei aber noch nicht bekannt.

Patientenversorgung gewährleistet

Um heikle Daten zu schützen, seien alle Informatik-Systeme heruntergefahren worden, heisst es beim Unternehmen: «Patientendaten waren nie in Gefahr», sagt die Sprecherin. Die Versorgung der Patienten sei zudem immer gewährleistet gewesen.

Das Unternehmen hat schweizweit 20 Standorte und ist auf Augenheilkunde und ästhetische Medizin spezialisiert.

In den letzten Wochen wurden schon mehrere Schweizer Unternehmen gehackt, wie der «Tages-Anzeiger» weiter schreibt. So etwa der Online-Vergleichsdienst Comparis, bei dem eine Lösegeldforderung über 400’000 Dollar einging.

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