Aktualisiert 05.11.2018 07:38

Cyberkriminalität

Hacker greifen Uni Zürich an

Unbekannte sollen es auf vertrauliche Forschungsdaten der Uni Zürich abgesehen haben. Die Sicherheitsfirma Kaspersky ruft zur Vorsicht auf.

von
mon
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Hacker sollen es auf vertraulichen Daten der Universität Zürich abgesehen haben.

Hacker sollen es auf vertraulichen Daten der Universität Zürich abgesehen haben.

Keystone/Christian Beutler
A statue in front of the main building of the University of Zurich, in Zurich, Switzerland, on October 24, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler) Eine Statue vor dem Hauptgebaeude der Universitaet Zuerich, UZH, aufgenommen am 24. Oktober 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

A statue in front of the main building of the University of Zurich, in Zurich, Switzerland, on October 24, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler) Eine Statue vor dem Hauptgebaeude der Universitaet Zuerich, UZH, aufgenommen am 24. Oktober 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Keystone/Christian Beutler

Cyberkriminielle haben es mit sogenannten Phishing-Attacken auf vertrauliche Forschungsdaten der Universität Zürich abgesehen. Spezialisten der Sicherheitsfirma Kaspersky rufen deshalb zur Vorsicht auf und raten den Hochschulen zu präventiven Sicherheitsmassnahmen. Neben der Uni Zürich sollen auch Hochschulen in Asien, Afrika und den USA betroffen sein.

Uni Zürich ist sich der Gefahr bewusst

Wie der «SonntagsBlick» schreibt, gehe die unbekannte Täterschaft immer gleich vor. Im Namen der Universität werden E-Mails an Studenten verschickt. Klicken diese auf den Link im Mail, gelangen sie auf die täuschend echt aussehende Login-Seite der Uni Zürich. Loggen sich die Studenten dann noch ein, erhalten die Hacker nicht nur das Passwort, sondern haben auch Zugriff auf E-Mails sowie vertrauliche Daten.

Bei der Uni Zürich ist man sich der Gefahr bewusst: «Wie andere Hochschulen werden auch wir nicht von Phishing-E-Mails verschont», sagt Sprecher Beat Müller zum «SonntagsBlick». Man stehe deshalb im Austausch mit der Melde- und Analysestelle des Bundes. Zudem konnten gefälschte Login-Seiten bisher rasch gesperrt werden.

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