DDoS-Angriff – Hacker legen St. Galler Websites lahm
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DDoS-Angriff Hacker legen St. Galler Websites lahm

Am Sonntagabend kam es zu einem Hackerangriff auf die Websites des Kantons und der Stadt St. Gallen. Die Seiten waren zwischenzeitlich nicht aufrufbar; sind nun aber wieder online. Die Motive der Angreiferinnen und Angreifer sind unklar.

von
Pascal Eicher
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Seit Sonntagabend sind die Websites des Kantons und der Stadt St. Gallen das Ziel von DDoS-Angriffen.

Seit Sonntagabend sind die Websites des Kantons und der Stadt St. Gallen das Ziel von DDoS-Angriffen.

Pexels/Tima Miroshnichenko

Darum gehts

  • Seit Sonntagabend werden die Websites des Kantons und der Stadt St. Gallen von Hackerinnen und Hackern angegriffen.

  • Am Sonntagabend und Montagmittag waren die Websites nicht aufrufbar.

  • Aktuell sind sie wieder erreichbar, könnten aber durch weitere Angriffe wieder ausfallen.

Am Sonntagabend kam es zu einem DDos-Angriff auf die Websites des Kantons und der Stadt St. Gallen, wodurch diese lahmgelegt wurden. Dieser Angriff wurde nach kurzer Zeit wieder beendet. Am Montagmittag nahmen die Hackerinnen und Hacker die Angriffe allerdings wieder auf, indem sie mit einer Vielzahl an Anfragen das Datennetz überlasteten.

Fachleute der Hostingfirma haben die Stabilität der Websites durch Sicherheitsvorkehrungen inzwischen verbessert, sodass sie aktuell wieder erreichbar sind, wie die Staatskanzlei St. Gallen in einer Mitteilung schreibt. Ausserdem habe sie zusätzliche Vorkehrungen getroffen, damit allfällige weitere Angriffe frühzeitig erkannt und bekämpft werden können. In diesem Falle sei es aber weiterhin möglich, dass die Websites des Kantons und der Stadt für eine gewisse Zeit nicht aufrufbar seien.

Die Motive der Angreiferinnen und Angreifer bleiben weiterhin unbekannt. Es sei noch kein Schreiben beim Kanton, der Stadt oder der Hostingfirma eingegangen, heisst es weiter. Ein Zusammenhang zu früheren Angriffen auf die Kantonswebsite sei derzeit nicht erkennbar. Die Kantonspolizei sowie das Nationale Zentrum für Cybersicherheit seien mittlerweile in den Fall eingebunden worden.

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