Urheber unbekannt: Hacker schicken Dutzende Moskauer Taxis an selben Ort und schaffen Chaos 

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Urheber unbekanntHacker schicken Dutzende Moskauer Taxis an selben Ort und schaffen Chaos 

Ein «Anschlag» auf eines von Moskaus grössten Taxiunternehmen hat für einen Verkehrsstau gesorgt: Hacker hatten alle verfügbaren Wagen des Unternehmens an die selbe Adresse geschickt. Der Hintergrund ist unklar.

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Dutzende Taxis wollten alle gleichzeitig zur selben Adresse fahren …

Dutzende Taxis wollten alle gleichzeitig zur selben Adresse fahren …

Screenshot Twitter/ runews
…. und verursachten so ein Verkehrschaos.

…. und verursachten so ein Verkehrschaos.

Screenshot Twitter/ runews
Hinter der Aktion stehen unbekannte Hacker.

Hinter der Aktion stehen unbekannte Hacker.

Screenshot Twitter/ runews

Darum gehts

«Wie in einem James-Bond-Film», kommentieren User auf Social Media den Clip, den offenbar ein russischer  Taxifahrer am Donnerstagmorgen hochlud. In der Tat haben Unbekannte gestern in der Moskauer Innenstadt für einen ungewohnten Anblick gesorgt: Dutzende gelber und weisser Taxis des selben Unternehmens waren alle im Bezirk Fili zur selben Adresse unterwegs und behinderten den morgendlichen Verkehr in der Metropole.

Hinter der Parade der Taxis steht die Tat von Hackern, die sich offenbar einen Scherz daraus gemacht hatten, ins System von Yandex Taxi  einzudringen und alle verfügbaren Wagen gleichzeitig an eine Adresse am Kutusow-Prospekt zu schicken. Das Unternehmen erklärte gegenüber dem Portal RIA Nowosti, dass Dutzende von Taxifahrern die Bestellung erhalten hätten. Insgesamt verbrachten die Fahrer demnach etwa 40 Minuten im Stau, manche gaben sogar an, dass sie bis zu drei Stunden feststeckten.

Ein Sprecher von Yandex gab an, dass der Algorithmus zur Erkennung und Verhinderung solcher Angriffe bereits verbessert wurde, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden.

Eine Botschaft, die auf dem Display der betroffenen Fahrer erschienen sein soll, soll diese aufgefordert haben, zum Konkurrenten Wheely zu wechseln, berichtet das polnische Portal Wprost.pl unter Verweis auf einen Experten in der Tageszeitung Iswestija. Dabei soll es sich allerdings um ein Ablenkungsmanöver gehandelt haben. Yandex ist ein Internet-Dienstleistungsunternehmen, das die fünftgrösste Suchmaschine der Welt betreibt und zahlreiche weitere Dienstleistungen anbietet. 

(trx)

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