11.09.2020 13:56

«Call of Duty: Warzone»Hacker verlangen Geld und drohen, den «Call of Duty»-Account zu verkaufen

Hacker erpressen «CoD»-Spieler und fordern Bitcoins. Wer nicht zahlt, der verliert seinen Account mit all seinen Erfolgen. Wer bei Entwickler Activision Hilfe sucht, bekommt nur mässig Unterstützung.

von
Marc Gerber
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«Call of Duty: Warfare» ist einer der beliebtesten Shooter, die es gibt, und hat jetzt Probleme.

«Call of Duty: Warfare» ist einer der beliebtesten Shooter, die es gibt, und hat jetzt Probleme.

Bild: Activision
Durch den Zuwachs von Spielern ist «Call of Duty» auch interessant für Hacker geworden. Ihr Ziel: Der Account.

Durch den Zuwachs von Spielern ist «Call of Duty» auch interessant für Hacker geworden. Ihr Ziel: Der Account.

Bild: Activision
Je mehr rare Kleider,  Waffen und Items auf dem Account sind, umso teurer können die Hacker diesen verkaufen.

Je mehr rare Kleider, Waffen und Items auf dem Account sind, umso teurer können die Hacker diesen verkaufen.

Darum gehts

  • Diebe hacken sich «Cod: Warzone»-Kontos.
  • Wie sie dies schaffen, ist unbekannt.
  • Die Accounts werden verkauft oder die Gamer damit erpresst.
  • Wer seinen Account wieder möchte, muss bis zu 2600 Dollar auf das Bitcoin-Konto überweisen.

«Call of Duty: Warzone» von Entwickler Activision hat sich in kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Battle Royal Shooter entwickelt. Beim Ballerspiel gibt es nur ein Ziel: überleben. Doch um ins Kriegsgebiet einzufliegen, braucht der Gamer zuerst einen Account. Genau solche zu erbeuten, haben sich Hacker zum Ziel gemacht.

Wer nämlich auf dem Kriegsfeld glänzen möchte, kauft sich neue Kostüme und Waffen für Echtgeld im Shop, und genau auf diese digitalen Schätze zielen die Hacker. Solche Accounts und Items kann man nämlich für gutes Geld auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Eine andere Möglichkeit, die die Diebe für sich entdeckt haben: Erpressung.

Bitcoins gegen den Account

Wenn man schon viel Spielzeit und Geld in sein virtuelles Ebenbild investiert hat, möchte man seinen Account auch nicht verliere, und so nehmen die Hacker sozusagen das virtuelle «Ich» in Gefangenschaft. Um ihn zu befreien, muss man je nach Wert der virtuellen Gegenstände eine Summe in Bitcoins überweisen, sodass niemand die Spur verfolgen kann, die zu den Erpressern führt. Mit dieser Methode sollen die Hacker schon 12’000 Dollar ergaunert haben. Das auch, weil sie bis zu 2600 Dollar pro gestohlenem Account verlangen, je nach Wert der virtuellen Gegenstände. Genau zurückverfolgen, woher das Geld kommt, kann man natürlich nicht.

Klingt ein wenig nach Krimi, und in fast jedem Krimi gibt es auch eine Polizei. In diesem Fall wäre das der Entwickler Activision. Dieser scheint aber mit der Situation überfordert zu sein. Während andere Gamingstudios gehackte Accounts in wenigen Minuten wieder zurückgeben können, zieht sich dieser Prozess bei Activision in die Länge. Dies vermelden mehrere User auf Twitter. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass der Entwickler mit Anfragen überflutet wird.

Wie genau die Hacker zu diesen «Call of Duty»-Accounts kommen, ist unbekannt. Ein neues Problem sind gehackte Accounts aber nicht. Fast in allen E-Sport-Titeln gibt es Hacker, die auf der Suche nach neuen Accounts sind, sei es über eine Seite, bei dem man seine Daten eingeben soll oder ganz dreist über den im Spiel integrierten Chat. Aus Faustregel gilt: Traue niemandem und klicke auf keine unbekannten Links.

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16 Kommentare
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On and off

12.09.2020, 14:26

Wie soll ein Spiel ein Leben sein? Bei mir haben sie es auch versucht. Aber jedes Spiel hat das gute eine on und off Taste so einfach. Dann Nie mehr berühren dann gehts vorbei und Finish dass ganze.

Klara

12.09.2020, 10:00

Auf der Suche nach einem leidenschaftlichen Mädchen? Sie wollen dich hier haben -> Getbаdgіrl. com

True

12.09.2020, 08:56

Bitcoin ist nur Teilanonym. Richtige Hacker verwenden beispielsweise Monero!