Aktualisiert 08.12.2008 16:23

Muslimische WallfahrtHadsch endet mit Steinigung des Teufels

Mit der symbolischen Steinigung des Teufels ist am Montag die jährliche Wallfahrt von Millionen muslimischen Pilgern nach Mekka fortgesetzt worden.

Danach rasierten sich viele Gläubige die Haare, als Zeichen, dass sie die Pilgerfahrt vollendet haben. Am Abend erwartete die Gläubigen dann in der riesigen Zeltstadt Mina ein Fest mit frisch geschlachtetem Schafs-, Ziegen- und Kamelfleisch. Das Festmahl am Montagabend markiert den Beginn des Opferfestes Eid Al-Adha, das überall in der muslimischen Welt begangenen wird.

Das Opferfest geht auf die alttestamentarische Erzählung zurück, nach der Gott von Abraham verlangte, ihm seinen Sohn zu opfern. Im letzten Augenblick verhinderte Gott aber die Tötung Isaaks. Als Zeichen der Dankbarkeit opferte Abraham dann ein Schaf.

Die Wallfahrt, die Hadsch, begann am Samstag mit der Umrundung des schwarzen Steins der Kaaba in der Grossen Moschee. Rund drei Millionen Gläubige sind in diesem Jahr nach Mekka gekommen. Rund 100 000 saudiarabische Sicherheitsbeamte waren im Einsatz, um einen ordnungsgemässen Ablauf der fünftägigen Feiern zu gewährleisten. Die Hadsch ist eine der fünf Säulen des Islams. Jeder gesunde Muslim, der es sich finanziell leisten kann, ist verpflichtet, mindestens einmal in seinem Leben die Pilgerfahrt nach Mekka zu machen. (dapd)

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