Sicherheitsrisiko: Häftling darf Obamas Bücher doch lesen
Aktualisiert

SicherheitsrisikoHäftling darf Obamas Bücher doch lesen

Ein Häftling in den USA hat entgegen einer früheren Entscheidung doch zwei Bücher von US-Präsident Barack Obama lesen dürfen. Die Gefängnisbehörde erklärte, ein entsprechendes Verbot sei bereits im November aufgehoben worden.

Der Häftling Ahmed Omar Abu Ali hatte bereits im August und September 2008 darum gebeten, die Bücher «Ein amerikanischer Traum» und «Hoffnung wagen» des jetzigen US-Präsidenten lesen zu dürfen. Dies wurde ihm zwei Mal mit der Begründung verweigert, die Werke enthielten Passagen, die «möglicherweise die nationale Sicherheit gefährden» könnten, wie Vertreter des Hochsicherheitsgefängnisses in Florence im US-Staat Colorado unter Hinweis auf eine entsprechende Anordnung der Bundespolizei FBI erklärten.

Die Entscheidung sei revidiert worden, und Abu Ali habe die Bücher inzwischen gelesen, sagte eine Sprecherin der Gefängnisbehörde. Der Häftling verbüsst eine Haftstrafe von 30 Jahren in dem für seine strengen Haftbedingungen bekannten Bundesgefängnis. Ihm werden Verbindungen zu Al Kaida zur Last gelegt, zudem soll er ein Attentat auf den damaligen US-Präsidenten George W. Bush geplant haben. (dapd)

Deine Meinung